ABITURPRÜFUNG
  • 30.04.2019

Abiturprüfungen an den allgemein bildenden Gymnasien begonnen

Heute haben die ersten schriftlichen Abiturprüfungen 2019  stattgefunden. (Foto: © dpa)

Insgesamt 32.100 Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Gymnasien im Land haben heute ihre ersten schriftlichen Abiturprüfungen abgelegt. Den Anfang machte das Fach Deutsch. Die Prüfungen verliefen trotz veränderten Vorbereitungsprocedere überall reibungslos. 

Für insgesamt etwa 32.100 Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Gymnasien hat heute die schriftliche Abiturprüfung mit dem Fach Deutsch begonnen. Das Vorbereitungsprocedere (Passwort verschicken, Datei vom Stick herunterladen, Aufgaben drucken und kopieren) verlief überall reibungslos, sodass die Prüfung wie geplant an allen Schulen um 9:00 Uhr starten konnte. Bis 14.15 Uhr saßen die Schülerinnen und Schüler an ihren Aufgaben. Für deren Bearbeitung, einschließlich Einlesezeit, standen 315 Minuten zur Verfügung.

Aus fünf vorgelegten Themen musste eines ausgewählt und bearbeitet werden.

Thema 1:
Interpretation einer Textstelle aus Hermann Hesses Roman „Der Steppenwolf“ und vergleichende Betrachtung mit Johann Wolfgang von Goethes „Faust“. Untersucht werden soll die Bedeutung, die Hermine für Harry Haller und Gretchen für Faust hat. Dabei soll eine These von Antje Pedde überprüft werden: „Die zentrale Figur […] ist der männliche Held, der auf seinem Weg der Selbstfindung Frauenfiguren als Stationen seiner Vervollkommnung passiert.“ (Antje Pedde: Große Dichtung redet von der Frau oft nicht anders als der Biertisch. Würzburg 2009. S. 69)

Thema 2:
Eine vergleichende Interpretation zu den Gedichten „Sommersonate“ von Georg Trakl (1887-1914) und „Sommerfrische“ von Joachim Ringelnatz (1883-1934).

Thema 3:
Interpretation der Erzählung „Der Störenfried“ von Brigitte Kronauer (*1940).

Thema 4:
Verfassen eines Essays auf der Grundlage eines vorgelegten Dossiers mit verschiedenen Texten zum Thema „Was darf Satire? Alles?“.

Thema 5:
Analyse und Erörterung des Textes „Wer streiten will, muss sich auch schmutzig machen“ von Hilmar Klute, der am 5. November 2017 in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist.

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