Weiterbildung

Weiterbildungsförderung

Schüler schauen auf ein Blatt Papier.

Das Kultusministerium fördert die Arbeit der Einrichtungen der Weiterbildung finanziell nach dem Weiterbildungsgesetz und gemäß dem jeweiligen Staatshaushaltsplan.

Außerdem unterstützt das Land die Einrichtungen der Weiterbildung seit 1987 durch das so genannte "Lehrerprogramm".

Weiterbildungsgesetz in Baden-Württemberg

Der Gesetzgeber hat für die Erwachsenenbildung am 16. Dezember 1975 ein Gesetz zur Förderung der Weiterbildung und des Bibliothekswesens erlassen.

Am 19. Dezember 1978 wurde in Baden-Württemberg die zum Weiterbildungsgesetz gehörende Verordnung der Landesregierung zur Durchführung des Gesetzes zur Förderung der Weiterbildung und des Bibliothekswesens erlassen.

Die Erwähnung der Erwachsenenbildung als eigenständiger Artikel war unter anderem schon in den Vorgängerverfassungen der 1951 zum Land Baden-Württemberg zusammengeschlossenen Länder enthalten, und zwar in der Weimarer Reichsverfassung Art. 148, Abs. 4 sowie in Art. 42 der württembergisch-badischen Verfassung, Art. 31 badische Verfassung und Art. 118 Abs. 1 der württembergisch-hohenzollerischen Verfassung.

Die wichtigsten Aussagen dieses Artikels sind, dass der Staat beziehungsweise die Kommunen nur fördernd die Erwachsenenbildung unterstützen sollen. Jegliche Regulierung wie Bildungspläne oder Auswahl von Lehrkräften - als Gegenbeispiel seien hier die Schulen genannt - sind nicht erwähnt, also auch nicht statthaft. Die staatlichen Stellen sollen in erster Linie Rahmenbedingungen schaffen für die Erwachsenenbildung.

"Die Rechtspflicht zur Förderung obliegt dem Land, den Gemeinden und Landkreisen. Land, Gemeinden und Landkreise haben einen weiten Entscheidungsspielraum, in welcher Form sie die Erwachsenenbildung fördern, insbesondere ob sie eigene Initiativen ergreifen, oder fremde Träger unterstützen."
(Klaus Braun: Kommentar zur Verfassung des Landes Baden-Württemberg, Stuttgart 1984, S. 138)

Durch diese Offenheit des Artikels ist auch die Pluralität der Erwachsenenbildung/Weiterbildung gewährleistet.

Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht

Die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) ist die für die Länder zuständige Behörde im Sinne des Fernunterrichtschutzgesetzes (FernUSG). Die ZFU entscheidet über die Zulassung aller zulassungspflichtigen Fernlehrgänge in Deutschland.

In § 12 a Ziffer 1 des Fernunterrichtsschutzgesetzes ist geregelt, das Verfahren nach § 12 Absatz 1 durch eine einheitliche Stelle abgewickelt werden können. Da der einheitliche Ansprechpartner Ländersache, die ZFU aber bundesweit tätig ist, ist in Angelegenheiten des Fernunterrichts auch für Baden-Württemberg die ZFU zuständig. Entsprechende Anfragen aus Baden-Württemberg sind zu richten an: poststelle@zfu.nrw.de 

Weitere Informationen über die Aufgaben und Leistungen der ZFU sind auf der  ZFU-Homepage: www.zfu.de 

 

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