29.04.2015

Kultusministerium, Kirchen und Religionsgemeinschaften setzen sich gemeinsam für weltanschauliche Toleranz an Schulen ein

Veranstaltung "Verschieden glauben - zusammengehören" am 29. April in Fellbach
 
Kultusminister Stoch: „Wir senden gemeinsam ein Signal in unsere Schulen und in die Gesellschaft. Wir wollen weltoffene Schulen, in denen Kinder mit unterschiedlichem Glauben friedlich zusammen leben und lernen können.“
 

Kultusministerium, christliche Kirchen und anerkannte Religionsgemeinschaften im Land setzen sich am 29. April 2015 in der Schwabenlandhalle Fellbach für weltanschauliche Toleranz an Schulen ein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Verschieden glauben – zusammengehören." Vertreter verschiedener Religionen diskutieren gemeinsam, wie die Schulen ihrem in der Landesverfassung festgeschriebenen Auftrag gerecht werden können, junge Menschen zum friedlichen Miteinander zu erziehen. "Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, uns für eine Atmosphäre der Toleranz, des Respekts und der gegenseitigen Wertschätzung an den Schulen einzusetzen, unabhängig vom jeweiligen Glauben, der konkreten Religionszugehörigkeit oder der Weltanschauung der am Schulleben Beteiligten", sagt Kultusstaatssekretärin Marion v. Wartenberg.                                                                                                     

Die Kirchen und anerkannten Religionsgemeinschaften werden auf der Veranstaltung eine gemeinsame Erklärung vorstellen, die den Zusammenhalt in den Schulen betont. Kultusminister Stoch: "Wir senden gemeinsam ein Signal in unsere Schulen und in die Gesellschaft. Wir wollen weltoffene Schulen, in denen Kinder mit unterschiedlichem Glauben friedlich zusammen leben und lernen können."

Weitere Programmpunkte sind ein Impulsvortrag des Präsidenten der "Stiftung Weltethos" Eberhard Stilz, kurze Videobotschaften von Vertretern der Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie eine Gesprächsrunde. Im Foyer der Schwabenlandhalle präsentieren Kirchen, Religionsgemeinschaften und Schulen Projekte, die sich den Zusammenhalt aller Menschen, unabhängig von Glauben, Weltanschauung und Herkunft, zum Ziel gesetzt haben. Vorgestellt wird ferner ein Wettbewerb unter dem Titel "Verschieden glauben – zusammengehören", durch den die Schulen im Land aufgefordert werden, sich mit diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen.

Die Veranstaltung, die um 16.00 Uhr in der Schwabenlandhalle Fellbach beginnt, wird moderiert vom ehemaligen Chefredakteur des SWR-Fernsehens, Dr. Michael Zeiß. Musikalisch umrahmt wird das Programm durch die Jazzband des Gymnasiums am Deutenberg Villingen Schwenningen, die musikalische Stilrichtungen aus verschiedenen Regionen und Religionen aufgreift. Die jüdische Jugendgruppe "JuJuBa" beteiligt sich durch einen Rap- und Tanzauftritt.

"Verschieden glauben – zusammengehören" wird getragen von: Diözese Rottenburg-Stuttgart, Erzdiözese Freiburg, Evangelische Landeskirche Württemberg, Evangelische Landeskirche Baden, Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, Israelitische Religionsgemeinschaft Baden, Alevitische Gemeinde Deutschland e.V., Zentrum für Islamische Theologie Tübingen, Alt-Katholische Kirche in Baden-Württemberg, Russisch-Orthodoxe Kirche Stuttgart, Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien in Deutschland.

 

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