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Coronavirus
  • 16.03.2020

Coronavirus: Häufige Fragen und Antworten

Ein Blatt, auf dem

Auf dieser Seite finden Sie eine Auflistung der häufigsten Fragen und Antworten, die sich aus den Entwicklungen im Zusammenhang des Coronavirus für die Schulen, die Kitas sowie weitere Bildungsbereiche ergeben.

Bitte beachten Sie auch unsere Übersichts-Seite mit Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen im Zusammenhang mit COVID19.

Fragen und Antworten zum Themenbereich Sport finden Sie hier.

Fragen und Antworten zum Themenbereich Musikschulen und Jugendkunstschulen finden Sie hier.

Fragen und Antworten zum Themenbereich Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen finden Sie hier.  

Informationen zum Schul- und Kitabetrieb unter Pandemiebedingungen

Für den Unterrichtsbetrieb unter Pandemiebedingungen hat das Kultusministerium den Schulen im Austausch mit dem Landesgesundheitsamt Hygiene-Hinweise zur Verfügung gestellt. Diese sind an die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts angepasst:
Kultusministerium: Hygiene-Hinweise für Schulen vom 16. Juni 2020 (gültig ab 29. Juni 2020, PDF)

Hinweise zur Schul- und Kitaverpflegung in Zeiten von Corona des Landeszentrums für Ernährung Baden-Württemberg (PDF)

Für die Betreuung in Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen unter Pandemiebedingungen haben der Kommunalverband für Jugend und Soziales, die Unfallkasse Baden-Württemberg und das Landesgesundheitsamt gemeinsame Schutzhinweise zur Verfügung gestellt:

Schutzhinweise für die Betreuung in Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen

Seit wann haben die Schulen wieder geöffnet?

Seit 4. Mai 2020 findet unter strengen Vorgaben des Infektionsschutzes der Schulbetrieb in Baden-Württemberg wieder statt – für die Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen, die in diesem und im nächsten Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, sowie für die Schüler der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen.

Seit 18. Mai 2020 sind auch die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassenstufe an den Grundschulen sowie der entsprechenden Klassen der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) wieder an den Schulen.

Seit 15. Juni 2020 werden auch die Schülerinnen und Schüler der anderen Klassenstufen an den Grundschulen und den Grundstufen der SBBZ in einem rollierenden System in den Präsenzunterricht einbezogen. Seit 15. Juni hat auch für alle Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen an den allgemein bildenden und beruflichen Schulen in Baden-Württemberg ein rollierendes System aus Fernlernen und Präsenzunterricht begonnen.

Von 29. Juni 2020 an können alle Kinder an Grundschulen sowie Grundstufen der SBBZ wieder regelmäßig ihre Schule besuchen sowie alle Kinder wieder regelmäßig ihre Kitas und die Kindertagespflege besuchen. Infos dazu finden Sie hier zu Grundschulen und hier zu Kindertageseinrichtungen.

(Stand: 19. Juni 2020)

Wann beginnt der Wiedereinstieg in den Kitabetrieb und in die Kindertagespflege?

Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege können seit 18. Mai 2020 die Betreuung schrittweise in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs ausweiten. Damit hat das Land den rechtlichen Rahmen für die schrittweise Öffnung gesetzt – für die Umsetzung vor Ort und die Konzepte dafür sind die Kommunen, Träger und Einrichtungen in eigener Zuständigkeit verantwortlich.

Seit 29. Juni 2020 können alle Kinder wieder regelmäßig ihre Kitas und die Kindertagespflege besuchen. Grundlage für die vollständige Öffnung der Kitas und Kindertagespflege für einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen sind die vorläufigen Ergebnisse der Kinderstudie. Die im Auftrag der Landesregierung unter Federführung des Universitätsklinikums Heidelberg durchgeführte Studie hat die Befunde anderer internationalen Studien bestätigt: Danach haben Kinder unter zehn Jahren einen sehr viel geringeren Anteil am Pandemiegeschehen als ursprünglich angenommen. Sie erkranken deutlich seltener und haben dann meist mildere Verläufe mit wenigen oder gar keinen Symptomen. Weitere Informationen finden Sie hier.

(Stand: 29. Juni 2020)

Welche Regelungen gelten für die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren?

Auf der Basis der Corona-Verordnung Schule - CoronaVO Schule vom 27. Mai 2020 nehmen die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) aller Förderschwerpunkte am 15. Juni den Unterrichtsbetrieb (Präsenzunterricht) unter Beachtung der Grundsätze des Infektionsschutzes und der Hygienehinweise des Kultusministeriums für alle Schülerinnen und Schüler wieder auf, es sei denn, dass die hierfür erforderlichen Voraussetzungen im Einzelfall nach Abstimmung mit der Schulverwaltung und dem Schulträger nicht geschaffen werden können.

Besondere Berücksichtigung erfahren insbesondere diejenigen Schülerinnen und Schüler

  • der Klassenstufen 9 und 10 in den Bildungsgängen Hauptschule, Werkrealschule, Realschule und Gemeinschaftsschule,
  • in den Klassen 8 der Bildungsgänge Hauptschule und Lernen,
  • in den Abschlussklassen der Berufsschulstufe im Bildungsgang geistige Entwicklung, ) sowie diejenigen,
  • die aufgrund ihres besonderen Förder- und Betreuungsbedarfs einen besonderen Bedarf an Präsenzunterricht haben, z. B. weil sie durch den Fernlernunterricht während des Zeitraums der für die Schulen geltenden Betriebsuntersagung nicht erreicht wurden oder für die aus anderen Gründen nach Einschätzung der Klassenkonferenz und Zustimmung der Schulleitung ein besonderer Bedarf besteht.

(Für Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang Gymnasium gelten die entsprechenden Ausführungen in der Corona-VO Schule vom 27. Mai 2020)

Bei offenen Fragen vor Ort werden die Schulen von der Schulverwaltung unterstützt. Hierzu finden sich weiterführende Informationen im Schreiben von Ministerialdirektor Michael Föll vom 28. April 2020.

Für die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern wurden Anregungen für die Arbeit zusammengestellt.

(Stand: 4. Juni 2020)

Was gilt für Personen, die Risikogruppen angehören?

Um sich von der Präsenzpflicht befreien zu lassen, müssen Lehrerinnen und Lehrer vom 29. Juni an eine individualmedizinische Begutachtung in Form eines Attestes vorweisen, das sie ihrer Schulleitung vorlegen müssen. Aus dem ärztlichen Attest muss dabei hervorgehen, dass für die jeweilige Person im Falle einer Infektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren SARS-CoV-2-Krankheitsverlauf besteht. Diese Regelung gilt nicht für schwangere Lehrerinnen. Diese dürfen weiterhin nicht im Unterricht und in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen an Schulen eingesetzt werden und sind deshalb von der Präsenzpflicht befreit. Für Schulleitungen gilt, dass diese das Attest der ihnen vorgesetzten Schulaufsichtsbehörde vorlegen müssen.

Wenn Lehrerinnen und Lehrer von der Präsenzpflicht befreit sind, kommen sie ihren Aufgaben von zu Hause aus nach und machen Fernlernangebote: Zu den Aufgaben dieser Lehrkräfte gehört also, die Schülerinnen und Schüler im Fernunterricht zu unterrichten, Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, die im Präsenzunterricht tätig sind etwa durch die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts oder die Übernahme von Korrekturen, Materialien zur Bearbeitung durch die Schülerinnen und Schüler zu erstellen sowie für die Schülerinnen und Schüler erreichbar zu sein.

Pressemitteilung: Attestpflicht für Lehrkräfte ab dem 29. Juni

Schreiben des Kultusministeriums zu den neuen Regelungen zur Entbindung der Lehrkräfte von der Präsenzpflicht an der Schule (15. Juni 2020, PDF)

Einschätzung des Robert-Koch-Instituts zu Risikogruppen

(Stand: 29. Juni 2020)

Was gilt für Schülerinnen und Schüler, die Risikogruppen angehören?

Bei Schülerinnen und Schülern mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden weiterhin, auch nach dem 29. Juni, die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme am Unterricht. Gleiches gilt, wenn Schülerinnen und Schüler im Haushalt mit Personen zusammenleben, die einer der genannten Risikogruppen angehören.

Schülerinnen und Schüler, die eine für Corona einschlägige Vorerkrankung haben, bedürfen bei den Abschlussprüfungen des besonderen Schutzes. Daher müssen an den Schulen besondere Vorkehrungen getroffen werden, damit diese Schülergruppe an den Abschlussprüfungen an den Schulen teilnehmen kann und dabei eine Infektion ausgeschlossen wird. Nähere Informationen finden Sie in folgendem Schreiben des Kultusministeriums.

(Stand: 16. Juni 2020)

Müssen die Schüler der Abschlussklassen noch Klassenarbeiten schreiben?

Nein, die Prüfungsklassen konzentrieren sich bis zu den Prüfungen ausschließlich auf die Vorbereitung der Abschlussprüfungen, es werden in dieser Zeit keine Klassenarbeiten geschrieben. Und auch bei den Klassen des nächsten Prüfungsjahrgangs geht es nicht darum, möglichst schnell Klassenarbeiten nachzuholen, das ist ausdrücklich nicht das Ziel der Wiederaufnahme des Unterrichts in den Schulen. Nur soweit die verbleibende Unterrichtszeit dies zulasse und es zugleich pädagogisch sinnvoll sei, können bei den Klassen des nächsten Prüfungsjahrgangs weitere Leistungsfeststellungen erfolgen.

(Stand: 12. Mai 2020)

Werden in Jahrgangsstufe 2 dieses Schuljahr noch Klausuren geschrieben?

Dieses Schuljahr sind Klausuren und Leistungsfeststellungen von Art und Umfang, die mit Klassenarbeiten und Klausuren vergleichbar sind, in der Jahrgangsstufe 2 vollständig ausgesetzt. Dies gilt auch für den Zeitraum nach der schriftlichen Abiturprüfung.

Aber: Insbesondere in denjenigen Kursen der Jahrgangsstufe 2, in denen bislang noch keine schriftlichen Leistungen erhoben werden konnten, sollen allenfalls schriftliche Wiederholungsarbeiten gemäß § 8 Notenbildungsverordnung (geringerer zeitlicher Umfang bis zu 20 Minuten, Unterrichtsinhalte der unmittelbar vorangegangenen Unterrichtsstunden, nur in angekündigter Form) oder vergleichbare kleinere schriftliche Arbeiten (z. B. Hausarbeiten geringen Umfangs) vorgesehen werden.

Werden alle Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr versetzt?

In diesem Schuljahr werden alle Schülerinnen und Schüler in die nächsthöhere Klasse versetzt. Das Kultusministerium hat dies auch ausdrücklich durch Verordnung geregelt und bestimmt, dass es sich nicht nur um eine Aussetzung der Versetzungsentscheidung, sondern um ein endgültiges Aufrücken der Schülerinnen und Schüler handelt.

Wer die Probezeit in beruflichen Bildungsgängen nicht bestanden und das 2. Schulhalbjahr besucht hat, kann dieses Schuljahr ausnahmsweise wiederholen.

Natürlich bleibt aber auch sonst die Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung der Klasse, die pädagogisch sehr sinnvoll sein kann, erhalten. Diese Wiederholung wird nicht auf die Höchstzahl der zulässigen Wiederholungen nach den einschlägigen Verordnungen angerechnet.

Für Abschlussprüfungen bleibt es hingegen bei den allgemeinen Regelungen. Sie müssen bestanden werden, um den jeweiligen Bildungsabschluss zu erhalten.

(Stand: 25. Juni 2020)

Müssen Schüler, die sich unsicher fühlen, an den Abschlussprüfungen teilnehmen?

Sollten Schülerinnen und Schüler, aus welchen Gründen und Bedenken auch immer, nicht am Haupttermin teilnehmen wollen, so können sie den ersten Nachtermin wählen. Diese Entscheidung kann nur einheitlich für alle Prüfungsteile getroffen werden. Zudem ist dies rechtzeitig vor dem Haupttermin zu erklären.

Erhalten Schüler, die beim Fernlernen nicht erreicht wurden, eine Förderung?

Ja. Für Schülerinnen und Schüler, die über den Fernunterricht nicht erreicht werden konnten oder Schwierigkeiten beim Fernlernen haben, werden bereits seit dem 4. Mai zusätzlich gezielt Förderangebote an den Schulen angeboten. Darüber hinaus planen wir für die Sommerferien spezifische Förderangebote damit möglichst alle Kinder und Jugendlichen gut in das neue Schuljahr starten können. Die Förderangebote sollen einen Beitrag dazu leisten, dass die Schülerinnen und Schülern versäumten Stoff aufholen, Lerninhalte wiederholen und gezielt an Lernschwierigkeiten arbeiten können, damit sie Anschluss halten können. Die Förderangebote in den Sommerferien werden für die Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis angeboten und sollen sich grundsätzlich an alle Schülerinnen und Schüler richten, die sich unsicher fühlen und mehr üben möchten. In Kürze werden wir die Schulen über die konzeptionellen Planungen informieren.

(Stand: 18. Juni 2020)

Wie wird der Unterricht räumlich und organisatorisch gestaltet?

Unterricht und Prüfungen müssen im Vorfeld von den Schulen so organisiert werden, dass dem Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern Rechnung getragen wird und die Hygienevorgaben eingehalten werden können. Ein Unterricht soll pro Raum nur in kleinen Gruppen stattfinden. Entsprechend müssen die Lerngruppen auf mehrere Klassenzimmer aufgeteilt werden. Hierfür ist gegebenenfalls eine Änderung der Möblierung der Klassenzimmer, das heißt eine Reduzierung der Zahl der Tische und Stühle, sowie die Aufteilung in kleinere Lerngruppen erforderlich. Gegebenenfalls können Unterricht und Prüfungen auch in anderen schulischen Räumen (etwa Aula, Musiksaal) stattfinden. Auch der Zutritt zur Schule, die Pausensituation, das Aufsuchen der Toiletten und andere Bewegungsanlässe müssen geregelt werden.

Soweit die örtlichen Verhältnisse dies zulassen, empfiehlt das Ministerium, den Unterrichtsbeginn für die verschiedenen Klassen flexibel zu gestalten, damit die Stoßzeit gegen 8 Uhr zum Unterrichtsbeginn vermieden wird. Die Zeit des Unterrichtsbeginns soll möglichst entzerrt werden. Pausen sollen im Schulbetrieb so organisiert werden, dass die hygienischen Rahmenbedingungen wie etwa Abstandswahrung eingehalten werden können.

Im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs hat das Kultusministerium den Schulen im Austausch mit dem Landesgesundheitsamt Hygiene-Hinweise zur Verfügung gestellt. Diese sind an die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts angepasst.

Kultusministerium: Hygiene-Hinweise für Schulen (PDF)

UKBW: Plakat Umsetzung der Hygiene-Hinweise

Hinweise zur Schul- und Kitaverpflegung in Zeiten von Corona des Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg (PDF)

Welche Regelungen gelten für Schulen bezüglich der Hygiene- und des Infektionsschutzes?

Im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs hat das Kultusministerium den Schulen im Austausch mit dem Landesgesundheitsamt Hygiene-Hinweise zur Verfügung gestellt. Diese sind an die Empfehlungen der Gesundheitsbehörden, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts angepasst. Diese finden sich hier.

Sind Stoffhandtuchspendersysteme zur Erfüllung der Hygienehinweise bezüglich der Verwendung von Einmalhandtüchern zulässig?

Retraktive Stoffhandtuchspendersysteme mit Zweikammersystem, durch das gewährleistet wird, dass der benutzte Teil der Rolle stets vom sauberen Teil getrennt ist, erfüllen bei sachgerechter Benutzung die Vorgaben des Leitfadens „Hygienehinweise für die Schulen in Baden-Württemberg“ für Einmalhandtücher. Es muss gewährleistet sein, dass sich keine benutzten Teile der Handtuchrolle außerhalb des Gerätes befinden.

(Stand: 10. Juni 2020)

Müssen Schüler und Lehrer einen Mund- und Nasenschutz tragen?

Ab dem 27. April gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht. Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen

  • im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen
  • in Läden und Einkaufszentren

eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Die Maskenpflicht gilt nicht für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts. Sollten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte dennoch eine Alltagsmaske oder eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden wollen, so spricht nichts dagegen. Für die Fahrt zur Schule mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besteht jedoch ebenfalls die Maskenpflicht.

Kann die Schulleitung eine Maskenpflicht an der Schule erlassen und durchsetzen?

Nein, denn die Schulleitung kann zwar eine Hausordnung für die Schule aufstellen, darf aber darin keine gesetzlich höherrangigen Bestimmungen verändern, die durch Verordnung des Landes (Corona-VO) festgelegt wurden.

Finden die Sommerferien wie geplant statt?

Ja, die Sommerferien finden regulär statt. Eine Kürzung oder Streichung steht nicht zur Debatte, da eine solche Maßnahme letztlich mehr Probleme schaffen als lösen würde.

Das Kultusministerium arbeitet bereits an Konzepten für Zusatzangebote, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen werden, versäumten Lernstoff wieder aufzuholen. Wir werden alles dafür tun, dass den Schülerinnen und Schülern durch die aktuelle Situation kein Nachteil entsteht. Hier werden wir pädagogisch sinnvolle und faire Lösungen finden.

(Stand: 18. Juni 2020)

Haben externe Erziehungshilfekräfte ein Zutrittsrecht an der Schule?

An manchen Schulen werden externe Erziehungshilfekräfte eingesetzt. Diese zählen zum Schulbetrieb und erhalten daher ein Schulzutrittsrecht.

Dürfen Schulsozialarbeiter an den Schulen arbeiten?

Ja, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter können im Schulbetrieb und in der Notbetreuung eingesetzt werden.

Informationen zur erweiterten Notbetreuung

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, die Unfallkasse Baden-Württemberg sowie das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg haben in gemeinsamer Abstimmung Schutzhinweise für die Betreuung in Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen erstellt:
Schutzhinweise für die Betreuung in Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen (29. Mai 2020, PDF)

Informationen für Kita- und Schulverpflegung in Zeiten von Corona vom Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg (PDF)

Für wen ist die erweiterte Notbetreuung eingerichtet?

Die erweiterte Notbetreuung ist eingerichtet für Schülerinnen und Schüler in den Klassenstufen 5 bis7 an den auf der Grundschule aufbauenden Schulen sowie der entsprechenden Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs-und Beratungszentren (SBBZ), soweit sie noch nicht wieder am Betrieb der Einrichtung teilnehmen.

(Stand: 29. Juni 2020)

Wer hat Anspruch auf die erweiterte Notbetreuung?

Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind Kinder, für die der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe feststellt, dass die Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist. Ebenfalls teilnahmeberechtigt sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte beide beziehungsweise die oder der Alleinerziehende

  • einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur beiträgt, oder
  • eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unabkömmlich sowie durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind.

Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist; die Entscheidung über die Zulassung einer solchen Ausnahme trifft unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde, in der die Einrichtung ihren Sitz hat.

(Stand: 29. Juni 2020)

Welche Bereiche zählen zur kritischen Infrastruktur?

Zur kritischen Infrastruktur zählen insbesondere

  • die in den §§ 2 bis 8 der BSI-Kritisverordnung (BSI-KritisV) bestimmten Sektoren Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr,

  • die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung einschließlich der zur Aufrechterhaltung dieser Versorgung notwendigen Unterstützungsbereiche, der Altenpflege und der ambulanten Pflegedienste, auch soweit sie über die Bestimmung des Sektors Gesundheit in § 6 BSI-KritisV hinausgeht,
  • die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen,
  • Regierung und Verwaltung, Parlament, Organe der Rechtspflege, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge (einschließlich der Einrichtungen gemäß § 36 Absatz 1 Nummer 4 IfSG) sowie die in den § 1 Absatz 1 genannten Einrichtungen, soweit Beschäftigte von ihrem Dienstherrn oder Arbeitgeber unabkömmlich gestellt werden,
  • Polizei und Feuerwehr (auch Freiwillige) sowie Notfall- /Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz, sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus SARS-CoV-2 verursachten Epidemie im Einsatz sind
  • Rundfunk und Presse,
  • Beschäftigte der Betreiber bzw. Unternehmen für den ÖPNV und den Schienenpersonenverkehr sowie Beschäftigte der lokalen Busunternehmen, sofern sie im Linienverkehr eingesetzt werden,
  • die Straßenbetriebe und Straßenmeistereien sowie
  • das Bestattungswesen.

Allgemeine Informationen

Dürfen Schüler während der Fernlernphasen in den Urlaub fahren?

Nein, das dürfen sie nicht. Schülerinnen und Schüler müssen auch während der Fernlernphasen erreichbar sein. Die Phasen des Fernunterrichts sind nicht dazu gedacht, dass Schüler verreisen. Im Gegenteil: Schülerinnen und Schüler sollen in dieser Zeit zu Hause nahtlos an den Präsenzunterricht anknüpfen und diese Phasen dafür nutzen, an den Fernlernangeboten der Schule teilzunehmen und in heimischer Arbeit Aufgaben zu bearbeiten, Lerninhalte zu wiederholen und zu üben.

(Stand: 16. Juni 2020)

Gibt es Noten während der Heimlernphase, und wird das Wissen, das beim heimischen Lernen erworben wird, benotet?

Grundlage für die Leistungsbewertung in einem Unterrichtsfach sind alle vom Schüler im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen (schriftliche, mündliche und praktische Leistungen). So sieht es die Notenbildungsverordnung vor.

Während der Heimlernphasen findet deshalb auch keine Feststellung von Leistungen der Schülerinnen und Schüler statt. Es gibt also während der Heimlernphasen keine Noten.

Ausdrücklich gewünscht und gefordert ist jedoch, Lernmaterialien zur Verfügung und auch Haus- bzw. Lernaufgaben zu stellen, damit die Rückkehr zum Unterricht mit möglichst geringen Verzögerungen bestmöglich gelingen kann.

Da die Voraussetzungen für das heimische Lernen sehr unterschiedlich sind, wird von der Schule auch nach Unterrichtsbeginn nicht überprüft und benotet, welches Wissen und welche Kompetenzen sich die Schülerinnen und Schüler während der unterrichtsfreien Zeit selbst erarbeitet haben. Angesichts der sehr unterschiedlichen IT-Ausstattung der Schülerinnen und Schüler und den Unterschieden in der häuslichen Unterstützung würde eine Leistungsbewertung der Chancengleichheit widersprechen. Nicht ausgeschlossen ist hingegen, dass dieses Wissen im wieder stattfindenden Unterricht behandelt und dann zum Gegenstand von Klassenarbeiten oder schriftlichen Wiederholungsarbeiten gemacht wird.

Unser grundlegendes Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler faire Bedingungen erhalten und durch die aktuelle Situation nicht benachteiligt werden.

Was gilt es für Schulgeldzahlungen an Schulen in freier Trägerschaft während der Corona-bedingten Schulschließungen zu beachten?

Da die Schulen in freier Trägerschaft den Unterrichtsbetrieb - wenn auch in anderer Form - weiterhin aufrecht erhalten, haben sie grundsätzlich auch weiterhin einen Anspruch auf Schulgeldzahlungen. Eine generelle Aussage zur Verpflichtung zur Weiterzahlung des Schulgelds ist allerdings nicht möglich, da diese vom jeweiligen individuellen Schulvertrag abhängig ist. Die konkrete Ausgestaltung kann von Schule zu Schule variieren. Die Schulen in freier Trägerschaft halten ebenso wie die öffentlichen Schulen auch während der Coronavirus-bedingten Schließung der Schulen das schulische Angebot aufrecht, etwa durch Aufgaben und Lernmaterialien sowie elektronische und sonstige Unterstützung und Hilfestellungen. Vor diesem Hintergrund ist - ungeachtet von vertraglichen Besonderheiten im Einzelfall - grundsätzlich davon auszugehen, dass die Schulen in freier Trägerschaft auch weiterhin die von ihnen vertraglich geschuldete Leistung erbringen und Eltern somit auch weiterhin verpflichtet sind, dafür das entsprechende Schulgeld zu zahlen.

Wie sollen sich Schulen in Bezug auf geplante und längst bezahlte Klassenfahrten oder Schüleraustausche verhalten?

Alle außerunterrichtlichen Veranstaltungen sind bis Schuljahresende untersagt. Dies umfasst auch alle Studien- und Klassenfahrten im Inland wie in das Ausland sowie alle Schüleraustausche. Die bei Studien- und Klassenfahrten im Inland wie in das Ausland sowie bei Schüleraustauschen verursachten Stornierungskosten werden vom Land übernommen.

Hierbei gilt eine allgemeine Schadensminderungspflicht. Die Schule ist daher verpflichtet, gegenüber ihrem Vertragspartner (Transportunternehmen, Reiseveranstalter) auf den Abzug bzw. die Rückzahlung ersparter Aufwendungen hinzuwirken. Die im Schreiben vom 3. März 2020 dargelegten Regelungen zum Kostenersatz sind weiterhin aktuell und zu beachten. Von neuen Reisebuchungen für das kommende Schuljahr ist bis auf weiteres abzusehen.

Werden Stornokosten für Abibälle, Abschlussfeiern oder private Reisen übernommen?

Nein, das Land übernimmt grundsätzlich keine Stornierungskosten von Veranstaltungen wie Abibällen oder sonstigen Abschlussfeiern. Ebenfalls kommt das Land auch nicht für Stornierungskosten auf, die bei privaten Reisen von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern entstehen, die aufgrund von Prüfungsverschiebungen oder anderen Gründen entstehen.

Finden Schüler- und Betriebspraktika im Schuljahr 2019/2020 statt?

Schüler- und Betriebspraktika entfallen im Schuljahr 2019/2020. Praktika müssen von den Schülerinnen und Schülern nicht zwingend nachgeholt werden. Die Entscheidung trifft die Schulleitung.

In den Bildungsgängen 1BFS, AVdual, AV, VAB sowie BEJ können Schülerinnen und Schüler von Klassen, in denen der Unterrichtsbetrieb wieder aufgenommen worden ist, an Betriebspraktika teilnehmen.

Ab dem 15. Juni 2020: In Bildungsgängen, in denen Praktika zum Erreichen des Bildungsziels notwendig sind, sollen die Schülerinnen und Schüler und unter Beachtung der Grundsätze des Infektionsschutzes - wenn irgend möglich - an Schüler- und Betriebspraktika teilnehmen.

(Stand: 4. Juni 2020)

Finden außerunterrichtliche Veranstaltungen statt?

Alle außerunterrichtlichen Veranstaltungen sind bis Schuljahresende untersagt. Hierzu zählen neben Studien- und Klassenfahrten und Schüleraustauschen auch u.a. Schullandheimaufenthalte, Projekttage, Chor-, Orchester- und Sporttage oder Schulfeste. Siehe hierzu Verwaltungsvorschrift „Außerunterrichtliche Veranstaltungen“.
 

Sind die Schulpsychologischen Beratungsstellen weiterhin erreichbar?

Die Schulpsychologischen Beratungsstellen sind weiterhin per Telefon oder E-Mail erreichbar und stehen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und Schulleitungen für telefonische Beratungen zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie bei der für Ihre Region zuständigen Regionalstelle des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung.

Parallel zum Wiedereinstieg in den Schulbetrieb ab dem 04.Mai werden in begründeten Fällen unter Einhaltung der geltenden Hygieneregelungen Beratungstermine in der Schulpsychologischen Beratungsstelle ermöglicht.

Mit Beginn des Schulbetriebs können sich Eltern sowie Schülerinnen und Schüler bei Fragen zu verschiedenen Problemlagen im Schulkontext auch an die in ihrer Schule tätige Beratungslehrkraft wenden.

Dürfen Sport- und Turnhallen für die Durchführung von Prüfungen genutzt werden?

Sport- und Turnhallen dürfen für die Durchführung von Prüfungen genutzt werden. Dies gilt genauso für die Prüfungsvorbereitung.

(Stand: 27. Mai 2020)

Allgemeine Weiterbildung einschließlich Nachhilfe

Dürfen Einrichtungen der allgemeinen Weiterbildung wie Volkshochschulen und kirchliche Bildungsträger, aber auch Sprach- und Nachhilfeinstitute, den Betrieb wieder aufnehmen?

Einrichtungen der allgemeinen Weiterbildung wie Volkshochschulen und kirchliche Bildungsträger, aber auch Sprach- und Nachhilfeinstitute, können ab dem 25. Mai 2020 unter Auflagen den Betrieb wieder aufnehmen, also auch wieder Präsenzkurse in den Einrichtungen anbieten und Sprachprüfungen durchführen. Sie müssen dabei die für Schulen geltenden Hygienehinweise in analoger Form umsetzen. Die Hygienehinweise des Kultusministeriums finden Sie hier. Die Beschränkung auf abschlussbezogene Kurse der beruflichen und der schulischen Bildung einschließlich entsprechender Nachhilfe entfällt.

Generell untersagt sind weiterhin Veranstaltungen, bei denen der Abstand zwischen den Teilnehmern nicht eingehalten werden kann, sowie Angebote, bei denen ein größeres Infektionsrisiko besteht, wie etwa Kochkurse.

Für Angebote, die denen der Musik- oder Jugendkunstschulen entsprechen, gelten die Bestimmungen der Corona-Verordnung Musik- und Jugendkunstschulen, für Bewegungsangebote die Bestimmungen für den Trainings- und Übungsbetrieb der Corona-Verordnung Sportstätten. Seminare der allgemeinen Weiterbildung, die in Einrichtungen wie Volkshochschulheimen, Hotels oder Tagungsstätten stattfinden sollen, sind erlaubt, sofern die Einrichtungen gemäß Corona-Verordnung des Landes geöffnet sind und die entsprechenden Hygieneauflagen eingehalten werden.

Zentrale Prüfungen

Wann finden die Abschlussprüfungen statt?

Müssen Schülerinnen und Schüler trotz des Unterrichtsausfalls an den Prüfungen teilnehmen?

Schülerinnen und Schüler, die sich unsicher fühlen, aus welchen Gründen und Bedenken auch immer, müssen nicht am Haupttermin der Abschlussprüfung teilnehmen und können stattdessen den ersten Nachtermin wählen.

Wie werden Schüler, die Risikogruppen angehören, bei den Prüfungen geschützt?

Schülerinnen und Schüler, die eine für Corona einschlägige Vorerkrankung haben, bedürfen bei den Abschlussprüfungen des besonderen Schutzes. Daher müssen an den Schulen besondere Vorkehrungen getroffen werden, damit diese Schülergruppe an den Abschlussprüfgen an den Schulen teilnehmen kann und dabei eine Infektion ausgeschlossen wird. Nähere Informationen finden Sie in folgendem Schreiben des Kultusministeriums.

(Stand: 6. Mai 2020)

Einer der Termine für die verschobene schriftliche Abiturprüfung liegt auf einem Tag, der für die Aufnahmeprüfung an einer Universität oder Hochschule vorgesehen ist. Muss ich meine Teilnahme an der Aufnahmeprüfung absagen?

Eine Terminkollision, die ihre Ursache in der Prüfungsterminverschiebung findet, kann einen wichtigen Grund gemäß Paragraf 27 Absatz 2 NGVO für die Nichtteilnahme an einem Prüfungsteil darstellen. Liegt ein wichtiger Grund vor, gilt der Prüfungsteil als nicht unternommen und es ist eine Teilnahme am Nachtermin möglich.

Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes bei der schriftlichen Prüfung entscheidet der Schulleiter. Der Grund ist der Schulleitung unverzüglich mitzuteilen.

Wo finde ich die rechtlichen Reglungen zur Durchführung der diesjährigen Prüfungen?

Die Verordnung des Kultusministeriums zur Regelung der Besonderheiten bei der Leistungsfeststellung der Schulen und der Durchführung der schulischen Abschlussprüfungen im Schuljahr 2019/2020, den Versetzungsentscheidungen und Niveauzuordnungen, den Beratungen schulischer Gremien sowie der Lehrkräfteausbildung und –prüfung (Corona-Pandemie-Prüfungsverordnung) findet sich hier.

Welche Vorgaben gelten für die Durchführung des diesjährigen Sportabiturs?

Die praktische Abiturprüfung im Fach Sport stellt in Pandemie-Zeiten alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Das Kultusministerium hat deshalb allen Gymnasien und Schulen mit gymnasialer Oberstufe im Land ein Hinweisschreiben zur Umsetzung des diesjährigen Sportabiturs, Hygiene-Hinweise für die Prüfungen sowie alternative Prüfungsformate für die Spielsportarten geschickt.       

Die fachpraktische Abiturprüfung Sport findet in abgewandelter Form statt. Schülerinnen und Schüler können ihre Prüfungssportarten ohne Angabe von Gründen bis zum 19. Juni 2020 umwählen. Wer im fünften Prüfungsfach Sport hat, kann das Prüfungsfach bis zum 29. Mai 2020 ohne Angabe von Gründen umwählen. Ab sofort können Schülerinnen und Schüler auch auf die fachpraktische Prüfung vorbereitet werden. Dies wird ab dem 2. Juni auch für die Schwimmprüfung möglich sein. Aufgrund der geringeren Vorbereitungszeit können die Prüflinge ihre Schwimmprüfung auf eigenen Wunsch auch erst im Herbst absolvieren. Ein Hygienekonzept wurde mit dem Landesgesundheitsamt abgestimmt.     

Schreiben des Kultusministeriums zum Sportabitur (18. Mai 2020, PDF)

Hygienehinweise für die Durchführung von Sportunterricht zur Vorbereitung auf die fachpraktische Abiturprüfung 2020 (18. Mai 2020, PDF)

Alternative Prüfungselemente in den Spielsportarten für die fachpraktische Prüfung im Fach Sport in der Abiturprüfung 2020 (18. Mai 2020, PDF)

(Stand: 19. Mai 2020)

Werden in Jahrgangsstufe 2 dieses Schuljahr noch Klausuren geschrieben?

Dieses Schuljahr sind Klausuren und Leistungsfeststellungen von Art und Umfang, die mit Klassenarbeiten und Klausuren vergleichbar sind, in der Jahrgangsstufe 2 vollständig ausgesetzt. Dies gilt auch für den Zeitraum nach der schriftlichen Abiturprüfung.

Aber:  Insbesondere in denjenigen Kursen der Jahrgangsstufe 2, in denen bislang noch keine schriftlichen Leistungen erhoben werden konnten, sollen allenfalls schriftliche Wiederholungsarbeiten gemäß § 8 Notenbildungsverordnung (geringerer zeitlicher Umfang bis zu 20 Minuten, Unterrichtsinhalte der unmittelbar vorangegangenen Unterrichtsstunden, nur in angekündigter Form) oder vergleichbare kleinere schriftliche Arbeiten (z. B. Hausarbeiten geringen Umfangs) vorgesehen werden.

Hauptschulabschlussprüfung, Werkrealschulabschlussprüfung und Realschulabschlussprüfung 2020 - Ausführungsbestimmungen aktualisiert

Ausführungsbestimmungen Hauptschulabschlussprüfungen 2020

Ausführungsbestimmungen Werkrealschulabschlussprüfung 2020

Ausführungsbestimmungen Realschulabschlussprüfung 2020

(Stand: 11. Mai 2020)

Ist eine Zweitkorrektur der Prüfungsaufgaben vorgesehen?

Jede Prüfungsarbeit der Hauptschul-, Werkrealschul- und Realschulabschlussprüfung wird von der Fachlehrkraft der Klasse und anschließend von einem Zweitkorrektor der eigenen Schule korrigiert. Hierbei kennt der Zweitkorrektor die vorangegangene Beurteilung und Bewertung.

Das Korrekturverfahren für die schriftliche Abiturprüfung bleibt grundsätzlich anonym, d. h. der Zweitbeurteiler hat keine Kenntnis von der Vorbewertung durch den Erstbeurteiler.

(Stand: 19. Mai 2020)

Findet die Fächerübergreifende Kompetenzprüfung statt?

Die in der ordentlichen Realschulabschlussprüfung vorgesehene fächerübergreifende Kompetenzprüfung findet nicht statt.

Als Kompensationsregelung für den Wegfall der Note für die fächerübergreifende Kompetenzprüfung gilt Folgendes:

Die Schülerinnen und Schüler wählen nach Bekanntgabe der Noten der schriftlichen Prüfung unter den maßgebenden Fächern und Fächerverbünden ein Fach oder einen Fächerverbund, dessen Note als Ersatz für die fächerübergreifende Kompetenzprüfung

  • bei der Berechnung des Durchschnitts aus den Noten der maßgebenden Fächer und Fächerverbünde doppelt gewichtet wird und
  • in die Berechnung des Durchschnitts aus den Noten der Kernfächer einfließt.

Es kann jedes maßgebende Fach oder jeder maßgebende Fächerverbund gewählt werden, auch ein Kernfach. Die Schülerinnen und Schüler benennen dieses Fach oder diesen Fächerverbund spätestens am zweiten Unterrichtstag nach der Bekanntgabe gegenüber dem Schulleiter.

Das Profilfach an Gemeinschaftsschulen ist kein für die Realschulabschlussprüfung maßgebendes Fach, kann also nicht gewählt werden.

(Stand: 18. Mai 2020)

Wie wird die Projektarbeit für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 gewichtet, die den Werkrealschulabschluss bzw. den Realschulabschluss anstreben?

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9, für welche die Projektarbeit zur Jahresleistung des Faches Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung (WBS) zählt, gilt des Weiteren folgende Regelung:

  • Abweichend von § 9a der Notenbildungsverordnung geht eine für die Projektarbeit erteilte Note nicht mit der dort vorgesehenen Gewichtung in die Bewertung der Jahresleistung des Faches Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung ein. Es wird ein Zertifikat ohne Note über die durchgeführte Projektarbeit ausgestellt.
  • Soweit jedoch im Unterricht bei der Durchführung der Projektarbeit Leistungen erbracht wurden, gehören diese zu den Leistungen im Sinne des § 7 Absatz 1 der Notenbildungsverordnung („alle vom Schüler im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen“) und sind damit Grundlage der Leistungsbewertung im Unterrichtsfach. 

(Stand: 11. Mai 2020)

Was gilt für die Projektarbeit für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9, die den Hauptschulabschluss anstreben?

Die Projektarbeit ist in diesem Schuljahr in der Hauptschulabschlussprüfung kein Prüfungsteil. Sie gilt weder als maßgebendes Fach noch als Prüfungsfach. Dies gilt auch, wenn sie vor der Schulschließung bereits durchgeführt wurde. In diesem Fall wird hierüber ein Zertifikat ohne Note ausgestellt.

Als Kompensationsregelung gilt Folgendes:

Die Schülerinnen und Schüler wählen nach Bekanntgabe der Noten der schriftlichen Prüfung aus den maßgebenden Fächern ein Fach, das neben den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch als Prüfungsfach gilt, und benennen dieses Fach spätestens am zweiten Unterrichtstag nach der Bekanntgabe gegenüber der Schulleiterin oder dem Schulleiter. Dieses Fach wird für die Berechnung des Durchschnitts der Gesamtleistungen der maßgebenden Fächer doppelt gewichtet. Dasselbe gilt für Schülerinnen und Schüler, die in Klasse 10 der Werkrealschule oder Gemeinschaftsschule die Hauptschulabschlussprüfung ablegen; alternativ können sie die Note für die im Schuljahr 2018/2019 durchgeführte themenorientierte Projektprüfung übernehmen.

Das Profilfach an Gemeinschaftsschulen ist kein für die Hauptschulabschlussprüfung maßgebendes Fach, kann also nicht gewählt werden.

(Stand: 18. Mai 2020)

Werden alle Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr versetzt?

In diesem Schuljahr werden alle Schülerinnen und Schüler in die nächsthöhere Klasse versetzt. Das Kultusministerium hat dies auch ausdrücklich durch Verordnung geregelt und bestimmt, dass es sich nicht nur um eine Aussetzung der Versetzungsentscheidung, sondern um ein endgültiges Aufrücken der Schülerinnen und Schüler handelt.

Wer die Probezeit in beruflichen Bildungsgängen nicht bestanden und das 2. Schulhalbjahr besucht hat, kann dieses Schuljahr ausnahmsweise wiederholen.

Natürlich bleibt aber auch sonst die Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung der Klasse, die pädagogisch sehr sinnvoll sein kann, erhalten. Diese Wiederholung wird nicht auf die Höchstzahl der zulässigen Wiederholungen nach den einschlägigen Verordnungen angerechnet.

Für Abschlussprüfungen bleibt es hingegen bei den allgemeinen Regelungen. Sie müssen bestanden werden, um den jeweiligen Bildungsabschluss zu erhalten.

(Stand: 25. Juni 2020)

Wann werden den Schülerinnen und Schülern die Noten bekannt gegeben (Realschulabschlussprüfung)?

Die Noten für die Jahresleistungen in den Fächern der schriftlichen Prüfung sind etwa eine Woche vor Beginn der schriftlichen Prüfung dem Schulleiter vorzulegen und der Schülerin bzw. dem Schüler mitzuteilen, in den übrigen Fächern etwa eine Woche vor Beginn der mündlichen Prüfung.

Müssen Schülerinnen und Schüler trotz des Unterrichtsausfalls an den Prüfungen teilnehmen?

Schülerinnen und Schüler, die nicht am Haupttermin teilnehmen wollen, können alternativ den ersten Nachtermin wählen. Diese Entscheidung muss einheitlich für alle Prüfungsteile getroffen werden. Eine Erklärung muss nur für den Fall erfolgen, dass die schriftliche Prüfung am Nachtermin abgelegt werden soll. Sie ist von den Erziehungsberechtigten vorzunehmen, im Falle der Volljährigkeit vom Prüfling selbst, und kann formlos erfolgen. Sie muss bis spätestens Montag, 11. Mai 2020, schriftlich bei der Schulleitung eingegangen sein. Sie gilt als wichtiger Grund im Sinne der jeweiligen Prüfungsordnung. (Bei der Hauptschulabschlussprüfung muss die Erklärung bis 25. Mai 2020 erfolgen).

(Stand: 12. Mai 2020)

Aus welchen Prüfungsteilen setzt sich die Schulfremdenprüfung (Realschule) zusammen?

Schriftliche Prüfungen

Die schriftliche Prüfung erstreckt sich auf die Fächer Deutsch, Mathematik und die Pflichtfremdsprache.

Mündliche Prüfungen

Die mündliche Prüfung erstreckt sich auf den Fächerverbund Naturwissenschaftliches Arbeiten, auf die Pflichtfremdsprache in Form der EuroKomPrüfung, ein weiteres von der Prüfungsteilnehmerin bzw. dem Prüfungsteilnehmer zu benennendes schriftliches Prüfungsfach, auf Wunsch oder nach Entscheidung des Vorsitzenden auch auf das übrige schriftliche Prüfungsfach sowie auf ein Wahlfach. Als Wahlfächer gelten der Fächerverbund Erdkunde, Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde sowie die Fächer Geschichte und Religion oder Ethik.

Als Kompensationsregelung gilt Folgendes:
Die Teilnehmer wählen nach der mündlichen Prüfung unter den geprüften Fächern und Fächerverbünden ein Fach oder einen Fächerverbund, das oder der für die Berechnung des Durchschnitts aus den Noten der maßgebenden Fächer und Fächerverbünde doppelt gewichtet wird.

Entfällt bei der Hauptschulabschlussprüfung die Präsentationsprüfung für Schulfremde?

Die Präsentationsprüfung für Schulfremde entfällt analog zur Projektarbeit bzw. der Themenorientierten Projektprüfung als Prüfungsfach.

Als Kompensationsregelung gilt Folgendes:
Die Teilnehmer wählen nach der mündlichen Prüfung unter den geprüften Fächern ein Fach, das für den Durchschnitt der Gesamtleistungen der geprüften Fächer doppelt gewichtet wird.

Wird versetzungsgefährdeten Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums mit der nun automatischen Versetzung in die Klasse 10 ein dem Hauptschulabschluss gleichwertiger Bildungsstand bescheinigt?

Ja. Versetzungen, die am Ende dieses Schuljahres durch besondere Regelungen ermöglicht werden, haben die gleichen Wirkungen wie reguläre Versetzungsentscheidungen.
Gleichwohl kann die Teilnahme an der Schulfremdenprüfung sinnvoll sein, um einen Abschluss mit besseren Noten zu erreichen. Diese Schülerinnen und Schüler werden deshalb zur Prüfung zugelassen, obwohl ihre Versetzung in diesem Jahr nicht gefährdet sein kann, sofern die Voraussetzungen des § 17 Absatz 2 HSAPO ansonsten erfüllt sind.

Wann wird den Schülerinnen und Schüler die Jahresleistung in den Fächern der schriftlichen Prüfung (Hauptschulabschluss, Werkrealschulabschluss) mitgeteilt?

Der aktuelle Notenstand für die Jahresleistung in den Fächern der schriftlichen Prüfung ist der Schülerin bzw. dem Schüler auf Wunsch etwa eine Woche vor Beginn der schriftlichen Prüfung des Haupttermins mitzuteilen.

Besonderheiten der beruflichen Schulen

Wann findet das Deutsch-Abitur an Beruflichen Gymnasien und Berufsoberschulen statt?

Für die beruflichen Schulen (auch für die beruflichen Gymnasien und die Berufsoberschulen) wurde das terminliche Gesamttableau ebenfalls so angepasst, dass alle zentralen Prüfungen erst ab 18. Mai anberaumt werden. Die Terminierung der Prüfungen der Berufsschulen ist im Einvernehmen mit den Kammern erfolgt. Die Zeitpläne für die Prüfungen an den beruflichen Schulen wurden vom Kultusministerium vor den Osterferien kommuniziert.

Termine: Zentrale Prüfungen berufliche Schulen

Pressemitteilung: Neue Termine zentrale Prüfungen

Müssen Auszubildende weiter in ihren Ausbildungsbetrieb, wenn die Berufsschule geschlossen hat?

Dies entscheidet der jeweilige Arbeitgeber. Für den Fall, dass den Berufsschülerinnen und -schülern ersatzweise Lernaufgaben in digitaler oder anderer Form zur Verfügung gestellt werden, bittet das Kultusministerium die Ausbildungsbetriebe, ihren Auszubildenden erforderliche Zeitfenster zur Verfügung zu stellen.

Wie werden die Ausbildungsbetriebe und Berufsschülerinnen und Berufsschüler informiert?

Die Ausbildungsbetriebe werden von den Berufsschulen zeitnah über die von der Schule vorgesehenen Regelungen für die Zeit der Schulschließung informiert. Diese geben die Informationen an die Berufsschülerinnen und Berufsschüler weiter.

In welchen Jahrgangsstufen startet an den beruflichen Gymnasien der Präsenzunterricht?

An den beruflichen Schulen gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Bildungsgängen, von denen das berufliche Gymnasium nur eine Schulart neben mehreren anderen ist. Deshalb ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den beruflichen Schulen, die an diesen Schulen eine Abschlussklasse besuchen, in der Regel wesentlich höher als an allgemein bildenden Schulen. Zudem sind die Lehrkräfte beruflicher Schulen meist in mehreren Schularten und somit häufig auch in mehreren Prüfungsklassen eingesetzt. Auch ist im Sinne des Infektionsschutzes das Abstandsgebot zu erfüllen, so dass verkleinerte Lerngruppen und geteilte Klassen auf eine größere Zahl von Räumen verteilt werden müssen.

Diese Umstände machen es erforderlich, an den beruflichen Schulen zunächst die Prüfungsklassen beim wiederbeginnenden Präsenzunterricht zu berücksichtigen, weil die Vorbereitung auf die Abschlüsse Priorität hat. Der Unterricht in der Jahrgangsstufe 1 an den beruflichen Gymnasien sowie weiterer Klassen anderer Schularten, die in diesem Jahr keine Prüfung ablegen, wird danach, in zweiter Priorität, beginnen, sofern der Infektionsschutz, die räumlichen und die personellen Gegebenheiten an den Schulen es zulassen.

Werden alle Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr versetzt?

In diesem Schuljahr werden alle Schülerinnen und Schüler in die nächsthöhere Klasse versetzt. Das Kultusministerium hat dies auch ausdrücklich durch Verordnung geregelt und bestimmt, dass es sich nicht nur um eine Aussetzung der Versetzungsentscheidung, sondern um ein endgültiges Aufrücken der Schülerinnen und Schüler handelt.

Wer die Probezeit in beruflichen Bildungsgängen nicht bestanden und das 2. Schulhalbjahr besucht hat, kann dieses Schuljahr ausnahmsweise wiederholen.

Natürlich bleibt aber auch sonst die Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung der Klasse, die pädagogisch sehr sinnvoll sein kann, erhalten. Diese Wiederholung wird nicht auf die Höchstzahl der zulässigen Wiederholungen nach den einschlägigen Verordnungen angerechnet.

Für Abschlussprüfungen bleibt es hingegen bei den allgemeinen Regelungen. Sie müssen bestanden werden, um den jeweiligen Bildungsabschluss zu erhalten.

(Stand: 25. Juni 2020)

Wie laufen das Verfahren zur Feststellung und Erfüllung des Anspruchs auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot und die sonderpädagogische Diagnostik ab?

Die beauftragten sonderpädagogischen Lehrkräfte nutzen bereits vorliegende Unterlagen und Telefongespräche mit den Sorgeberechtigten und anderen beteiligten Personen (z.B. Erzieherinnen in Kindertageseinrichtungen, Lehrkräften, Ärzten, Therapeuten), um relevante Fakten in Erfahrung bringen. Dafür ist das schriftliche Einverständnis der Sorgeberechtigten erforderlich und muss gegebenfalls erst noch eingeholt werden. Die staatlichen Schulämter können auf dieser Basis in eindeutigen und einvernehmlichen Fällen das Verfahren weiterführen und gegebenefalls einen zunächst zeitlich befristeten Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot feststellen.

Sofern keine ausreichende Faktenlage für eine Beurteilung herstellbar ist, kann unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen eine sonderpädagogische Diagnostik in einem für eine Entscheidungsfindung erforderlichen Umfang mit Erlaubnis der Schulleitung in Räumen der Schule durchgeführt werden. Gleiches gilt für Unterrichtshospitationen. Beide Tätigkeiten sind in Bezug auf den Zeitraum und die Kontaktpersonen zu dokumentieren und bei der Schulleitung der besuchten/genutzten Schule zu hinterlegen. Eine Vorlage für ein entsprechendes Formular wird den SBBZ vom Staatlichen Schulamt zur Verfügung gestellt

In Fällen, in denen zwar eine für die Entscheidung ausreichende Faktenlage vorliegt, die Sorgeberechtigten jedoch der Feststellung - auch nach eingehender telefonischer Beratung - nicht zustimmen, trifft das Staatliche Schulamt eine auf 1 Jahr befristete Entscheidung, also auch dann, wenn diese Befristung an sich nicht angezeigt wäre.

(Stand: 4. Juni 2020)

Dürfen im Rahmen der sonderpädagogischen Diagnostik, der Frühförderung und des sonderpädagogischen Dienstes aktuell Hausbesuche durchgeführt werden?

Von Hausbesuchen wird weiterhin dringend abgeraten. Eine beratende Unterstützung der Eltern und der Lehrkräfte ist telefonisch, per E-Mail oder auch in Videokonferenzen möglich. Die Erforderlichkeit von Beratungen im direktem Kontakt ist zu prüfen. Sollten solche Beratungen mit Kindern und Jugendlichen, Eltern und/oder Lehrkräften durchgeführt werden, sollte dies mit Erlaubnis der Schulleitung in der Schule bzw. in der sonderpädagogischen Beratungsstelle erfolgen, da hier die Einhaltung  der Abstands- und Hygieneregelungen besser durch die Lehrkräfte ermöglicht wird. Eine Dokumentation in Bezug auf den Zeitraum und die Kontaktpersonen ist bei der Schulleitung der besuchten/genutzten Schule bzw. Beratungsstelle zu hinterlegen.

(Stand: 4. Juni 2020)

Wie wird der sonderpädagogische Dienst wieder aufgenommen?

Wo möglich sollten eine telefonische Beratung, Videokonferenzen etc. genutzt werden. Sofern erforderlich, kann unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen eine sonderpädagogische Diagnostik in einem für eine Entscheidungsfindung nötigen Umfang mit Erlaubnis der Schulleitung in Räumen der Schule durchgeführt werden. Gleiches gilt für Unterrichtshospitationen und Beratungen, bei denen eine Präsenz für erforderlich gehalten wird. Alle Präsenz-Tätigkeiten sind in Bezug auf den Zeitraum und die Kontaktpersonen zu dokumentieren und bei der Schulleitung der besuchten/genutzten Schule zu hinterlegen. Eine Vorlage für ein entsprechendes Formular wird den SBBZ vom Staatlichen Schulamt zur Verfügung gestellt.

(Stand: 4. Juni 2020)

Wie wird die sonderpädagogische Frühförderung wieder aufgenommen?

In der sonderpädagogischen Frühförderung sollten die Lehrkräfte weiterhin Kontakt mit den Eltern halten und diese beratend unterstützen, da sie ggf. die einzigen Ansprechpartner für diese sind. Sie nutzen dafür alle verfügbaren Möglichkeiten des Kontakts mit ihnen (Telefonate, Videokonferenz, Eltern könnten kleine Videosequenzen mit ihren Kindern zu ihren Fragen drehen und diese gemeinsam mit den FF besprechen, etc.). Die o.g. Kontaktformen werden auch weiterhin zusätzlich erforderlich sein. Mit der schrittweisen Öffnung der Schulen können die Angebote der Frühförderung im direkten Kontakt mit Kind und Eltern sukzessive und unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen wieder aufgebaut werden. Die Erforderlichkeit von Beratungen im direkten Kontakt ist vorab zu prüfen. Die Leitung der Beratungsstellen stimmt ihr Konzept und die Nutzung der Räume mit der Schulleitung ab. Es wird darauf geachtet, eine Begegnung der Eltern und Kinder der Frühförderung mit dem Schulbetrieb zu vermeiden. Die Präsenzangebote sind in Bezug auf den Zeitraum und die Kontaktpersonen zu dokumentieren und bei der Schulleitung der Schule, zu der die Beratungsstelle gehört, zu hinterlegen. Eine Vorlage für ein entsprechendes Formular wird den SBBZ vom Staatlichen Schulamt zur Verfügung gestellt.

(Stand: 4. Juni 2020)

Welche Regelungen gelten für den Betrieb der Schulkindergärten?

Ein Präsenzangebot findet wieder statt, es sei denn, dass die hierfür erforderlichen Voraussetzungen im Einzelfall nach Abstimmung mit der Schulverwaltung und dem Schulträger nicht geschaffen werden können. Ergänzende Hinweise hierzu im Schreiben von Herrn Ministerialdirektor Föll vom 28. April 2020.

(Stand: 4. Juni 2020)

Wie begleiten die Schulkindergärten Kinder und Eltern wenn diese den Schulkindergarten nicht (durchgängig) besuchen können?

Die Mitarbeiterinnen der Schulkindergärten halten regelmäßigen Kontakt mit den Eltern und unterstützen diese beratend bezüglich der Alltagsgestaltung und Förderung der Kinder. Sie nutzen dafür alle verfügbaren Möglichkeiten des Kontakts mit ihnen (Telefonate, Videokonferenz, Besprechung kleiner Videosequenzen, Zusendung von Material etc.)

(Stand. 4. Juni 2020)

Was ist in Bezug auf die Nutzung von Hilfsmitteln im Unterricht mit Schülerinnen und Schülern mit einer Hörschädigung zu beachten?

Die sonderpädagogischen Dienste der SBBZ Hören haben Hinweise zur Verwendung von  Hilfsmitteln und zu Hygienemaßnahmen erstellt, die im Unterricht mit Schülerinnen und Schülern mit einer Hörschädigung beachtet werden sollten. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an den sonderpädagogischen Dienst beim zuständigen sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Hören.

(Stand: 13. Mai 2020)

Wenn eine Schülerin oder ein Schüler eine Schulbegleitung hat, wie darf diese in der aktuellen Situation unterstützen?

Schülerinnen und Schüler, für die Präsenzangebote gemacht werden, sind zur Teilnahme verpflichtet. Von daher ist davon auszugehen, dass die Schulbegleitung im bewilligten Rahmen anwesend ist. Eine Schulbegleitung zählt zum Schulbetrieb und hat daher ein Schulzutrittsrecht. Vergleichbar stellt sich das für Schülerinnen und Schüler in der Notbetreuung dar. Für die Zeit daheim wird empfohlen, gemeinsam mit allen Beteiligten (Schule, Elternhaus, Leistungsträger, ggf. Staatliches Schulamt) zu prüfen, ob ein alternativer Einsatz (z.B. als Unterstützung im Rahmen des Fernlernens unter Anleitung der Lehrkraft)  möglich ist. Die Schulen und die Staatlichen Schulämter beteiligen sich gerne mit ihrer fachlichen Einschätzung. Die abschließende Entscheidung über den (teilweisen) alternativen Einsatz einer Schulbegleitung obliegt dem Leistungsträger. Insofern wird gebeten, auf diesen zuzugehen.

(Stand. 4. Juni 2020)

Welche Regelungen gelten für kooperative Organisationsformen (Außenklassen)?

Der Anwesenheit der Klasse des SBBZ an der Partnerschule und einer Zusammenarbeit mit der Partnerklasse steht nichts entgegen, wenn die räumlichen Möglichkeiten bestehen und Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können. Die beteiligten Schulleitungen sprechen sich hierüber ab. Es soll vermieden werden, dass Schülerinnen und Schüler an zwei Standorten Präsenzangebote erhalten.

(Stand: 4. Juni 2020)

Wie können sonderpädagogische Bildungsangebote in Inklusion aufrechterhalten werden, wenn Lehrkräfte weiterhin nicht an zwei Standorten unterrichten dürfen?

Unter Beteiligung des Staatlichen Schulamtes ist nach einer für den jeweiligen Standort und die entsprechenden Bedarfe der Schülerinnen und Schüler passenden Lösung in Anlehnung an die Regelungen für den Sonderpädagogischen Dienst zu suchen. Präsenzangebote im Klassenverband durch eine Lehrkraft die an mehreren Schulen tätig ist, sind nach Möglichkeit zu vermeiden. In diesen Fällen sollte geprüft werden, ob auf ein 1:1-/Kleingruppenangebot ausgewichen werden kann.

(Stand: 4. Juni 2020)

Dürfen Berufswegekonferenzen oder Berufs(-einstiegs)-beratungen mit schulfremden Beteiligten an den Schulen durgeführt werden?

Wo möglich sollten eine telefonische Beratung, Videokonferenzen etc. genutzt werden. Sofern erforderlich, kann unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregelungen eine Berufswegekonferenz oder eine Berufsberatung in einem für eine Entscheidungsfindung nötigen Umfang mit Erlaubnis der Schulleitung in Räumen der Schule durchgeführt werden. Die Präsenz der schulfremden Personen ist in Bezug auf den Zeitraum und die Kontaktpersonen zu dokumentieren und bei der Schulleitung zu hinterlegen. Es wird darauf geachtet eine Begegnung der Eltern und der schulfremden Personen mit dem Schulbetrieb zu vermeiden.

(Stand: 4. Juni 2020)

Fragen rund um den Vorbereitungsdienst

Können angehende Lehrkräfte, die den Vorbereitungsdienst  absolvieren, gemäß den geltenden Regelungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen an zwei Schulen ausgebildet werden?
 

Das Kultusministerium hat die Entscheidung getroffen, dass es für angehende Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst auf der Grundlage der geltenden Ausbildungs- und Prüfungsordnung möglich ist, an zwei Schulstandorten ausgebildet/eingesetzt zu werden.

Die Leitungen der Seminare für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte achten als Leitungen der Ausbildung der angehenden Lehrkräfte bei der Organisation des Unterrichts unbedingt darauf, dass eine Absprache zwischen dem Seminar und den Schulleitungen erfolgt, um die Bedingungen im Einzelfall zu klären. Diese Absprache ist durch die beteiligten Akteure zu dokumentieren.

(Stand: 10. Juni 2020)

Können angehende Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst in der Notbetreuung eingesetzt werden?

In der Ausbildung sollen die angehenden Lehrkräfte die Möglichkeit erhalten, den Lehrerberuf in seiner Vielfalt kennen zu lernen. Dazu gehört natürlich auch der Einsatz der angehenden Lehrkräfte in der Notbetreuung der Schülerinnen und Schüler. Entsprechend können auch die angehenden Lehrkräfte hier grundsätzlich berücksichtigt werden. Bei Einsatz der angehenden Lehrkräfte während der Hospitationsphase im ersten Ausbildungsabschnitt ist jedoch sicherzustellen, dass sie durch eine Mentorin/ einen Mentor in ihre Aufgaben der Notfallbetreuung eingeführt und dabei unterstützt werden. Hinsichtlich des Notbetreuungseinsatzes der angehenden Lehrkräfte im eigenständigen Unterricht (zweiter Ausbildungsabschnitt) bitten wir zu berücksichtigen, dass zeitnah Prüfungen abzulegen sind, sobald wieder Unterricht stattfinden wird oder die Seminare ihren Betrieb für die Abnahme von Lehramtsprüfungen wieder aufnehmen werden.

Sollte der Einsatz der angehenden Lehrkräfte in der Notfallbetreuung erforderlich sein, ist zu berücksichtigen, dass die angehenden Lehrkräfte parallel noch Online-Verpflichtungen des Seminars und ihren Prüfungsvorbereitungen nachzukommen haben und - trotz Seminarschließung – weiterhin entsprechende zeitliche Verpflichtungen bestehen.

(Stand: 10. Juni 2020)

Ich habe mich für die Einstellung 2020 beworben. Kann ich am Listenverfahren teilnehmen, wenn ich bis 15. Mai noch nicht alle Lehrproben hatte?

Das Listenauswahlverfahren wird in der besonderen Situation erst Mitte oder Ende Juli stattfinden, um allen jetzt vor dem Abschluss des Vorbereitungsdienstes stehenden angehenden Lehrkräften die Möglichkeit zur Teilnahme am Verfahren zu geben. Im Schreiben des Kultusministeriums vom 3. April 2020 wurden die angehenden Lehrkräfte über die neuen Modalitäten der Zweiten Staatsprüfung informiert. Rechtzeitig vor dem Listenauswahlverfahren werden Anfang Juli die Noten aus dem Zweiten Staatsexamen vorliegen, mit denen Sie dann auf der Bewerberliste geführt werden. Alle aktuellen Informationen finden Sie unter www.lehrer-online-bw.de .

(Stand: 10. Juni 2020)

Was passiert, wenn ich zum Zeitpunkt meines Bewerbergesprächs in häuslicher Quarantäne bin und nicht am Gespräch teilnehmen kann?

Sofern im vorgegebenen Zeitraum für die Bewerbergespräche kein Ersatztermin gefunden werden kann, der außerhalb der Quarantänezeit liegt, wird die Stelle ggfs. nicht weiter ausgeschrieben. Die Stelle kann dann im laufenden Verfahren nicht besetzt werden.

Wenn ich durch die Verlegung von Prüfungen oder Lehrproben Mitte Mai noch keine endgültige Note habe: Wie lange kann ich die Einstellungsbezirke in meiner Bewerbung noch ändern?

Die Einstellungsbezirke können bis wenige Tage vor Beginn des Listenauswahlverfahrens verändert werden. Dieses wird aufgrund der Situation voraussichtlich erst Mitte oder Ende Juli stattfinden. Vor dem Listenauswahlverfahren werden auf www.lehrer-online-bw.de zur Orientierung lehramtsspezifisch die noch im Listenverfahren zur Verfügung stehende Zahl der Einstellungsmöglichkeiten in den einzelnen Bezirken veröffentlicht.

Gibt es in dieser Situation Veränderungen im Listenauswahlverfahren?

Das Listenauswahlverfahren und damit auch der Schlusstermin für Änderungen der Bewerbung werden auf Mitte oder Ende Juli verschoben, so dass allen Anwärterinnen und Anwärtern die Möglichkeit zur Teilnahme am Verfahren eröffnet wird. Um gezieltere Bewerbungen zu ermöglichen, werden vor dem Listenauswahlverfahren auf www.lehrer-online-bw.de lehramtsspezifisch die noch im Listenverfahren zur Verfügung stehende Zahl der Einstellungsmöglichkeiten in den einzelnen Bezirken veröffentlicht. Neu wird auch sein, dass Bewerberinnen und Bewerber vor dem Listenverfahren nochmals online ihre Bereitschaft an einer Teilnahme an diesem Verfahren erklären müssen. Aufgrund der Sondersituation wird es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Verfahren unter www.lehrer-online-bw.de eingehende Erläuterungen geben. Die registrierten Bewerberinnen und Bewerber werden nochmals gesondert informiert.

Kann ich einen Härtefallantrag stellen, wenn noch keine Noten vorliegen?

In der besonderen Situation wird das Listenverfahren verschoben und damit auch die Antragsfrist für eine Teilnahme am Härtefall-Verfahren voraussichtlich auf Mitte oder Ende Juli verlängert. Über die Anträge wird entsprechend Anfang oder Mitte August entschieden. Der neue Antragstermin wird rechtzeitig auf www.lehrer-online-bw.de veröffentlicht.

Finden Präsenzveranstaltungen an den Seminaren für Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung statt?

Bis zu den Pfingstferien finden keine Präsenzveranstaltungen an den Seminaren statt. Es soll daher der bereits begonnene Weg weitergeführt werden, dass diese Veranstaltungen in digitale Formate überführt werden. Dazu nutzen die Seminare bereits unterschiedliche digitale Lösungen, die in den kommenden Wochen durch Angebote des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) unterstützt und erweitert werden.

Weitere Informationen finden Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie Studienreferendarinnen und Studienreferendare des Kurses 2020/21 im entsprechenden Schreiben des ZSL.

Können Nachweis für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst nachgereicht werden?

Bisher konnten Nachweise, die nur eine zeitlich begrenzte Gültigkeit haben (ärztlich Zeugnis oder das erweiterte Führungszeugnis) oder das Abschlusszeugnis des Lehramtsstudiengangs nachgereicht werden. Zusätzlich können nun auch Nachweise, für die derzeit keine Kurse angeboten werden (z.B. Erster-Hilfe-Kurs oder Rettungsschwimmabzeichen) bis zum Beginn des Vorbereitungsdienstes bei den Regierungspräsidien nachgereicht werden.

(Stand: 6. Mai 2020)

Führt es zu Problemen, wenn ich keine beglaubigten Kopien meiner Zeugnisse beschaffen kann?  

Können durch die verminderten Öffnungszeiten der Behörden keine beglaubigten Kopien vorgelegt werden, reicht es aus, dem Zulassungsantrag für den Vorbereitungsdienst einfache Kopien der Dokumente beizufügen und die beglaubigten Kopien zu einem späteren Zeitpunkt nachzureichen. 

(Stand: 6. Mai 2020)

Was passiert, wenn ich für den Vorbereitungsdienst Lehramt an beruflichen Schulen meine Betriebspraxis nicht in vollem Umfang nachweisen kann?

Die Folgen der Corona-Pandemie führen teilweise zu Schwierigkeiten, die Betriebspraxis in vollem Umfang von 52 Wochen abzuleisten. Auf Grund der Schließung von Produktionsstätten und Einrichtungen sowie der Kurzarbeit in Betrieben ist es auf absehbare Zeit nicht möglich, einen Praktikumsplatz in einer Kindertagesstätte, einem Pflegeheim oder im Hotel- und Gaststättengewerbe zu erhalten.

Um dennoch eine Zulassung zum Vorbereitungsdienst 2021 zu ermöglichen, findet nachfolgende Sonderregelung für die Betriebspraxis Anwendung:

„Soweit für Teile der Betriebspraxis von einer Bewerberin/einem Bewerber kein geeigneter Praktikumsplatz gefunden werden konnte, weil die entsprechenden Einrichtungen oder Betriebe auf Grund der Corona-Pandemie geschlossen wurden oder diese situationsbedingt keine Praktikanten aufnahmen, und deshalb die erforderliche Betriebspraxis teilweise nicht absolviert werden konnte, gelten die erforderlichen Praktika als erfüllt. Dies ist von der Bewerberin/dem Bewerber in einem formlosen Schreiben glaubhaft zu machen.“

(Stand: 10. Juni 2020)

Informationen zu den Lehramtsprüfungen

Nach sorgfältiger Abwägung der Gesamtsituation hat das Kultusministerium entschieden, dass die Zweiten Staatsprüfungen in modifizierter Form durchgeführt werden. Zentrale Änderung ist dabei, dass noch ausstehende unterrichtspraktische Prüfungen – so genannte Lehrproben – in diesem Jahr nicht als Lehrprobe stattfinden werden. Als Ersatz für die Lehrprobe wird es eine mündliche Präsentation einer geplanten Unterrichtsstunde mit Reflexionsgespräch geben. Das Prüfungsformat wird sich inhaltlich und auch vom Ablauf her an der ursprünglichen Lehrprobe orientieren und analog zu einer Unterrichtsstunde 45 Minuten dauern. Diese Prüfungen werden im Zeitraum 18. Mai bis 1. Juli 2020 unter Einbeziehung der Pfingstferien an den Seminaren für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte durchgeführt. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitten dem untenstehenden Schreiben. Das Kultusministerium wird nun zügig die rechtlichen Grundlagen zur Umsetzung dieser Änderungen schaffen.

Schreiben an die Referendare zur Durchführung der Zweiten Staatsprüfungen (3. April 2020, PDF)

Noch ausstehende Teile der Zweiten Staatsprüfungen, Abschlussprüfungen und Überprüfungen sollen unter Einbeziehung der Pfingstferien durchgeführt werden. Können betroffene Referendarinnen / Referendare, Lehramtsanwärterinnen und -anwärter Stornokosten bei Absage einer Urlaubsreise geltend machen?

Die Seminare für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte planen diese Prüfungen äußerst sorgfältig und erfragen die Freiwilligkeit bzw. die Bereitschaft der angehenden Lehrkräfte zu einer Prüfungsansetzung in den Pfingstferien. Stornokosten für geplante Urlaubsreisen können nicht übernommen werden.

Durchführung der Ersten Staatsprüfung und lehramtsbezogene Bachelor- und Masterstudiengänge

Was muss ich als für die Frühjahrsprüfung 2020 zugelassene Studentin/zugelassener Student unternehmen?

Wer den Prüfungszeitraum ab dem 11.05.2020 nutzen möchte, muss gegenüber dem zuständigen Prüfungsamt verbindlich seine Anmeldung/Zulassung zur Ersten Staatsprüfung bis zum 06.05.2020, 16.00 Uhr, bestätigen. Erst dann werden noch ausstehende Prüfungen ab dem 11. Mai 2020 neu angesetzt.

Wer sich bis zum 06.05.2020 nicht aktiv beim Prüfungsamt melden, wird automatisch in die Herbstprüfung umgeschrieben (Stand: 29. April 2020).

Was ist mit bereits durchgeführten Prüfungen?

Bereits absolvierte Prüfungen behalten ihre Gültigkeit (Stand: 29. April 2020).

Bleibt es bei der für mich vorgesehenen Prüfungskommission?

Die Prüfungen müssen beinahe vollständig neu geplant werden. Ein Anspruch auf eine bestimmte Prüfungskommission besteht nicht. Das Kultusministerium wird jedoch für die noch ausstehenden mündlichen Prüfungen durch Artikelverordnung regeln, dass die mündliche Prüfung hochschulintern durchgeführt werden kann, d.h. der Prüfungsvorsitz aus dem Kultusbereich entfällt (Stand: 29. April 2020).

Wo finden die Prüfungen statt?

Alle Prüfungen finden an den Hochschulen unter Beachtung der Abstandsregeln und der Hygienevorschriften statt (Stand: 29. April 2020).

Entstehen für mich Nachteile, wenn ich mich im Frühjahr 2021 für den Vorbereitungsdienst bewerben will?

Grundsätzlich nicht, da das Nachreichen des Zeugnisses der Ersten Staatsprüfung bis Mitte Dezember bzw. zu Beginn des Vorbereitungsdienstes möglich ist. Seit 15.03.2020 bis 15.06.2020 können sich angehende Lehrkräfte für die Vorbereitungsdienste Lehramt Gymnasium und  Lehramt an beruflichen Schulen online bewerben.  Ab dem 1. Mai 2020 bis 1. September 2020 ist auch das Onlineportal für die Vorbereitungsdienste der Lehrämter Grundschule, Sekundarstufe I und Sonderpädagogik geöffnet. Mit dem Zulassungsantrag sind i.d.R. auch die Bewerbungsunterlagen weiterzuleiten.

Allerdings muss die Erste Staatsprüfung bestanden werden, da die Prüfungsordnungen grundsätzlich Folgendes regeln: „Wird die Prüfung nicht bestanden, so kann sie in dem Prüfungsteil, in dem die Endnote ausreichend (4,0) nicht erreicht wurde, frühestens während der nächsten, spätestens während der übernächsten Prüfungsperiode einmal wiederholt werden. Bestandene Prüfungsteile bleiben gültig

(Stand: 29. April 2020).

Sind die allein von der Universität bzw. Hochschule organisierten und durchgeführten Prüfungen rechtlich bindend?

Ja, diese Prüfungen sind rechtlich bindend. Die rechtliche Grundlage dafür findet sich in einer Artikelverordnung des Kultusministeriums. Außerdem werden die Prüfungen protokolliert, und die Prüfungsprotokolle werden zu den Prüfungsakten der Kandidatinnen und Kandidaten gegeben. Akteneinsicht kann vorgenommen werden (Stand: 29. April 2020).

Kann ich die Prüfungen auf den „verschobenen Prüfungszeitraum“ (Mai bis Juli) und den Prüfungszeitraum im Herbst 2020 splitten?

Die Möglichkeit, die Prüfungen (nach § 15 Abs. 1 GymPO I (2009)) zu splitten, besteht nur, wenn diese auch schon zuvor bestand.  D.h., für diejenigen, die im Frühjahr 2020 zu einer Doppelprüfung gemeldet waren, besteht die Möglichkeit, beide Prüfungen im „verschobenen Prüfungszeitraum“ oder dann im Herbst 2020 abzulegen. In den Prüfungsordnungen GPO I, WHRPO I, SPO I ist eine Aufteilung von Prüfungen auf zwei Semester nicht vorgesehen - es sei denn, man erfüllt die Voraussetzungen zum sogenannten Splitten (Betreuung von Kindern unter 8 Jahren oder Pflege von pflegebedürftigen Angehörigen).

(Stand: 29. April 2020).

Können Schwerpunktthemen bei Verschiebung der Prüfung auf den Herbsttermin sowohl beibehalten als auch verändert werden?

Für den Fall, dass beispielsweise Dozentinnen oder Dozenten nicht mehr an der Hochschule lehren, können bei Verschiebung der Prüfung auf den Termin Herbst 2020 die Schwerpunktthemen neu gewählt und bis zur Abgabefrist der regulären Herbstprüfung abgegeben werden. Falls keine neuen Schwerpunktthemen eingereicht werden, behalten die bisherigen Schwerpunktthemen weiterhin ihre Gültigkeit.

(Stand: 29. April 2020).

Wie steht das Ministerium zur Forderung, die Durchschnittsnote als Examensnote anzuerkennen?

Noch ausstehende mündliche Prüfungen abzusagen und die bisher im Studium oder in der Ersten Staatsprüfung erbrachten Leistungen auf ein Gesamtergebnis hochzurechnen, kommt für Baden-Württemberg aus folgenden Gründen nicht in Betracht:

Studierende haben je nach studiertem Lehramt 4 - 6 einzelne mündliche Prüfungen abzulegen. Zum Zeitpunkt der Unterbrechung durch den „Lockdown“ waren die Studierenden auf einem unterschiedlichen Stand. Viele haben bereits Prüfungen absolviert, andere aber noch nicht. Studierende, deren bereits absolvierte Prüfungsleistungen gut sind, könnten von der Hochrechnung auf ein Gesamtergebnis profitieren; Studierende, deren bereits absolvierte Prüfungsleistungen schlecht sind, hätten keine Möglichkeit, sich durch eine mündliche Prüfung zu verbessern. Das hätte weitreichende Konsequenzen z. B. bei der Einstellung in den Schuldienst, bei Bewerbungen um schulbezogene Ausschreibungen oder Promotions- und Funktionsstellen. Das Zeugnis der Ersten Staatsprüfung ist für die gesamte berufliche Weiterentwicklung ein Gradmesser.

Beispiel: Nach der Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums über die Einstellung von Lehramtsbewerberinnen und Lehramtsbewerbern wird die Leistungszahl aus der Summe des Zwanzigfachen der Durchschnittsnote der Ersten Lehramtsprüfung oder der Gesamtnote der Prüfung, mit der die Zulassung zum Vorbereitungsdienst erfolgte, und des Zwanzigfachen der Durchschnittsnote der Zweiten Lehramtsprüfung gebildet. Ein Vergleich mit anderen Prüfungskohorten entfiele gänzlich und würde beispielsweise Altbewerberinnen und Altbewerber besser oder auch schlechter stellen.

Auch die Forderung einzelner Studierendenvertretungen, den Studierenden eine Wahlmöglichkeit zwischen Prüfung und Errechnung einer Abschlussnote zu schaffen, missachtet den Gleichbehandlungsgrundsatz.

Grundsätzlich ist die Staatsexamensprüfung ein wichtiger Gradmesser für die Bewertung von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Kompetenzen, die nicht einfach durch eine Durchschnittsnote ersetzt werden können. In dieser thematischen Breite findet während des Staatsexamens-Studiengangs keine vergleichbare Prüfung statt.

(Stand: 29. April 2020)

Was passiert, wenn für Studierende das Orientierungspraktikum durch die Schulschließungen unterbrochen ist?

Die Orientierungspraktika liegen in der Verantwortung der Hochschulen und finden in der Regel in Verbindung mit bildungswissenschaftlichen Hochschulveranstaltungen statt. Das Kultusministerium spricht die Empfehlung aus, dass sofern zwei Drittel des Orientierungspraktikums (10 Tage) absolviert wurden, die ausgefallenen fünf Tage nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden müssen; die Entscheidung darüber liegt aber bei den Hochschulen. Aus Sicht des Kultusministeriums kann wegen der Notfallsituation der Schulschließungen wegen des Corona-Virus in diesem Praktikumsdurchgang eine Anrechnung des Orientierungspraktikums bei mindestens 10 absolvierten Praktikumstagen stattfinden.

Was passiert, wenn das Schulpraxissemester wegen der Schulschließungen derzeit unterbrochen werden muss?

Die Schulpraxissemester nach Rahmenvorgabenverordnung Lehramtsstudiengänge des Kultusministeriums (RahmenVO-KM), die derzeit im Ausland absolviert werden, können wie landesweit geregelt mit bis zu acht Wochen Schulpraxis anerkannt werden. In jedem Fall muss anschließend ein Praktikum von mindestens vier Wochen an einer Ausbildungsschule in Baden-Württemberg in Verbindung mit den Begleitveranstaltungen an den Seminaren für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte in Baden-Württemberg absolviert werden. Da es sich um einen Pflichtstudienanteil handelt, der bestanden werden muss, wird nach Wiederaufnahme des Schulbetriebs und Weiterführen des Ausbildungsbetriebs zu gegebenem Zeitpunkt eine angemessene Lösung für das erfolgreiche Absolvieren des Schulpraxissemesters, auch Möglichkeiten den Nachholens in Baden-Württemberg, erarbeitet und kommuniziert werden.

Sofern vom Schulpraxissemester derzeit ein Modul absolviert wird, das wegen der Schulschließung unterbrochen werden muss, gilt Entsprechendes. Da es sich ebenfalls um einen Pflichtstudienanteil handelt, der bestanden werden muss, wird nach Wiederaufnahme des Schulbetriebs und Weiterführen des Ausbildungsbetriebs zu gegebenem Zeitpunkt eine angemessene Lösung für das erfolgreiche Absolvieren bzw. Anrechnen des Moduls des Schulpraxissemesters erarbeitet und kommuniziert werden.

Wie wirkt sich die aktuelle Situation auf die Zulassungsverfahren an den Hochschulen zum Wintersemester 2020/21 aus?

Aktuelle Informationen erhalten Sie hierzu vom zuständigen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unter dem folgenden Link:

https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/kontakt/faq-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/

(Stand: 25. Mai 2020)

Können schulpraktische Studien im Rahmen der lehramtsbezogenen Studiengänge an den Schulen absolviert werden?

Auf der Grundlage der geltenden Regelungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie ist es wieder möglich, dass Studierende der lehramtsbezogenen Studiengänge die schulpraktischen Studien (Orientierungspraktikum, Integriertes Semesterpraktikum, Schulpraxissemester und weitere Praktika) an den Schulen absolvieren.

Der Einsatz der Studierenden erfolgt gemäß den üblichen Vorgehensweisen und in Abstimmung zwischen der Schulleitung und der für die schulpraktischen Studien verantwortlichen Institution (Hochschulen und/oder Seminare für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte, je nach Studium).

(Stand: 30. Mai 2020)

Digitale Bildungs- und Lernangebote

Das Kultusministerium hat hier eine Übersicht an freien, digital zugänglichen Sport- und Bildungsangeboten veröffentlicht, die die Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer während der schulfreien Zeit nutzen können.

Chat-Bot der Landesregierung

Dem Chat-Bot COREY der Landesregierung könne Sie Fragen rund um das Thema Corona stellen, und zwar zu allen Ressorts der Landesregierung. Probieren Sie es aus!

Chat-Bot COREY 

Allgemeine Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen

Konsolidierte Fassung der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 23. Juni 2020 (in der ab 1. Juli 2020 gültigen Fassung, PDF)

Eine Übersicht über sämtliche Verordnungen der Landesregierung und der einzelnen Ressorts in Zusammenhang mit der Corona-Pandmie finden Sie hier.

  • Corona

    Häufige Fragen und Antworten

    Auf dieser Seite finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Themen Bildung, Schule und Kitas sowie Notbetreuung im Zusammenhang mit COVID-19.

    Mehr

  • Corona

    Förderprogramme und Hilfen

    Das Kultusministerium hat anbei zahlreiche weiterführende Links mit Informationen rund um Förder- und Hilfsangebote im Zusammenhang mit der Corona-Krise für Eltern zusammengestellt.

    Mehr

  • Schulschliessungen

    Sport- und Lernangebote für zuhause

    Während der Zeit der Schulschließungen können Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer eine Vielzahl an freien, digital zugänglichen Sport- und Bildungsangeboten nutzen. Wir bieten eine Übersicht. 

    Mehr

  • Macht mit - Bleib fit!

    Die digitale Sportstunde Mach mit - bleib fit!

    Das Kultusministerium bietet ein eigenes, digitales Sportangebot für Schülerinnen und Schüler an. Die digitalen Sportstunden sollen es den Jungen und Mädchen ermöglichen, zu Hause und professionell von einer Lehrkraft angeleitet Sport zu treiben.

    Mehr

  • Eltern und Kinder

    Kinder- und Jugendtelefon

    Nummer gegen Kummer e.V. bietet bundesweit kostenlose und anonyme Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern.


    Kinder- und Jugendtelefon:
    116 111 (Mo-Sa 14-20 Uhr)

    Online-Beratung (Email + Chat) für Kinder und Jugendliche rund um die Uhr erreichbar.

  • Eltern und Kinder

    Elterntelefon

    Nummer gegen Kummer e.V. bietet bundesweit kostenlose und anonyme Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern.

    Elterntelefon:
    0800 – 111 0 550
    (Mo-Fr 9-11 sowie Di+Do 17-19 Uhr)

    Online-Beratung (Email + Chat) für Kinder und Jugendliche rund um die Uhr erreichbar.

  • Eltern und Kinder

    Hotline zur psychosozialen Beratung

    Das Land hat gemeinsam mit Partnern aus dem medizinischen Bereich und dem Gesundheitswesen eine Hotline zur psychosozialen Beratung eingerichtet.

    Telefon: 0800 377 377 6
    von 8:00 bis 20 Uhr
    kostenfrei

    Weitere Informationen und weitere Hilfetelefone

  • Bürgerreferentin

    Corona-Sprechstunde der Bürgerreferentin

    Unsere Bürgerreferentin hilft bei allen Fragen rund um das Thema Corona und Bildung, Kirchen und Sport weiter.

    Telefon: 0711 279-2706 
    Mo, Mi, Fr: 9 Uhr bis 12.00 Uhr
    Die, Do: 13.00 Uhr bis 16 Uhr

    Wir bitten Sie, Ihre Anfragen nur zu diesen Zeiten zu stellen oder jederzeit per E-Mail an buergerreferentin@km.kv.bwl.de.

  • Bürgerreferentin

    Bürgerreferentin

    Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um die Themen Schule, frühkindliche Bildung, Jugend, Weiterbildung, Kirchen oder Sport? Dann wenden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail an die unten angeführte Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

    Bürgerreferentin:
    0711 279-2706
    Bürgerreferentin

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