Digitalisierung

Digitale Bildungsplattform

Eine Wolke vor einem schwarzen Hintergrund, auf die eine Hand drückt.

Das Kultusministerium Baden-Württemberg arbeitet derzeit am Aufbau der Digitalen Bildungsplattform. Mit diesem Projekt soll die Digitalisierung an den Schulen unterstützt und gestärkt werden. 

Um den Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz gerecht zu werden, testet das Kultusministerium die zur Nutzung vorgesehenen Bausteine gründlich.

Aufbau der Plattform in drei Phasen

In einer ersten Phase, die im April 2019 begonnen wurde, war es das Ziel, in drei Modulen die Basiskomponenten für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte schrittweise bereitzustellen. Im Modul Unterricht und Lernen steht das Lernmanagementsystem (LMS) Moodle allen Schulen zur Nutzung bereit. Als Alternative dazu wurde das LMS itslearning beschafft, dessen Rollout schrittweise erfolgen wird. Die Schulungen für die Schuladministratoren der ersten Tranche der 260 interessierten Schulen haben begonnen. Die Schulen sollen bis zum Ende des Schuljahres itslearning mit allen Funktionalitäten ausgiebig testen, bevor im kommenden Schuljahr allen interessierten Schulen der Zugang ermöglicht werden soll. Als Teil des Moduls Sichere Kommunikation wurde Lehrkräften an öffentlichen Schulen im Geschäftsbereich des Kultusministeriums der sicherer Messenger Threema zur dienstlichen Kommunikation zur Verfügung gestellt. Informationen dazu finden Sie hier. Aktuell nutzen diesen bereits über 33.000 Lehrkräfte. Für das Modul Persönlicher Arbeitsplatz wird eine Lösung - ggf. verknüpft mit dem Baustein der E-Mail für Lehrkräfte aus dem Modul „Sichere Kommunikation“ - vorbereitet. In einem Pilotprojekt mit zunächst rund 30 Schulen wird diese Lösung derzeit erprobt und anschließend ausgewertet.

Weiterer Ausbau und Optimierung der Plattform

Daran schließt sich fließend die zweite Phase an. Diese ist auf etwa ein Jahr angelegt. In dieser sollen die einzelnen Komponenten in einer Plattform zusammengeführt werden. Ein Identitätsmanagement wird die Zugänge zu den einzelnen Basiskomponenten verwalten. Das bedeutet für die Nutzerinnen und Nutzer, dass sie die Dienste und Anwendungen über eine einzige Zugangsoberfläche mit sogenanntem Single-Sign-On-Zugang und einem hinterlegten Identitäts- und Accessmanagement abrufen können. Die Phase dient außerdem dazu, die Plattform in den Regelbetrieb zu überführen. Im Zuge dessen werden die Bestandteile der Digitalen Bildungsplattform weiter optimiert. Mit der Bündelung der Module, Bausteine und vorhandener Teillösungen zu einer Plattform wurde bereits begonnen.

Die dritte und letzte Phase des Aufbaus der Digitalen Bildungsplattform dient einer weiteren Optimierung der vorhandenen Lösungen. Sie soll im Frühjahr 2023 abgeschlossen sein und beinhaltet unter anderem die Fertigstellung von Teilprojekten, die auch Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf in den Blick nehmen. Die Barrierefreiheit der digitalen Bildungsplattform und ihrer Anwendungen wird selbstverständlich bereits in den ersten beiden Phasen berücksichtigt. Ein weiterer Schwerpunkt wird die vertiefte Integration von Medien(-Datenbanken) sein.

Phasen zum Aufbau der digitalen Bildungsplattform


Die drei Bausteine der digitalen Bildungsplattform

Projektphasen der digitalen Bildungplattform

Die drei Projektphasen der digitalen Bildungsplattform


Weitere Informationen

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