Corona
  • 24.11.2020

Schulen erhalten 40 Millionen Euro als Unterstützung

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Mit dem Förderprogramm können Schulen schnell Dinge anschaffen, die sie aufgrund der Pandemie dringend benötigen.“

Mit einem Schulbudget will das Kultusministerium alle Schulen im Land noch stärker dabei unterstützen, gut durch die Pandemie zu kommen und die aktuellen Herausforderungen vor Ort besser bewältigen zu können. Das Land stellt für dieses besondere Förderprogramm 40 Millionen Euro zur Verfügung. Es ergänzt den bisherigen Maßnahmenkatalog nun um eine weitere Hilfestellung. Das Förderprogramm ist Teil des Nachtragshaushalts 2020/2021 und fokussiert Investitionen im Schwerpunkt Digitalisierung sowie Investitionen in raumlufthygienische Maßnahmen zur Gesunderhaltung an Schulen, insbesondere für CO2-Sensoren, mobile Luftreinigungsgeräte oder andere geeignete technische Anlagen, die das regelmäßige Lüften unterstützen oder einen ausreichenden Luftaustausch sicherstellen.

„Die Schulen entscheiden selbst, ob sie beispielsweise bei der Digitalausstattung zusätzlichen Bedarf haben. Sie können aber auch Luftreinigungsgeräte, CO2-Sensoren oder andere Dinge anschaffen, die sie dringend benötigen, um gut durch die Pandemie zu kommen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und fügt an: „Das enge Miteinander von Land und Schulträgern zeichnet unsere Schullandschaft in Baden-Württemberg aus und hat uns stets stark gemacht. Mit diesem Förderprogramm leisten wir als Landesregierung einen weiteren Beitrag, um unsere Schulen zu unterstützen. Dabei ist es mir wichtig, dass die Schulen individuell auf Bedürfnisse vor Ort reagieren können.“ Um die Schulen schnellstmöglich zu unterstützen und das Prozedere zu beschleunigen, ist es nicht notwendig, einen Förderantrag zu stellen. Das Kultusministerium stellt die Mittel für solche Anschaffungen ab Dezember 2020 bereit, die Schulen können diese bis zum Ende des Förderzeitraums am 31. Juli des kommenden Jahres einsetzen. Es können dabei auch Maßnahmen gefördert werden, die bereits seit Anfang November in der Umsetzung beziehungsweise Planung sind.

Förderlücke im Kampf gegen Corona schließen

Alle etwa 4.500 Schulen im Südwesten erhalten einmalig einen Grundsockel in Höhe von 3.000 Euro plus einen weiteren Betrag je nach Schülerzahl. Der Zweck dieser Förderung ist es, den finanziellen und gesundheitlichen Herausforderungen, die das Corona-Virus für die Schullandschaft mit sich bringt, mit einer weiteren Maßnahme entgegenzutreten. „Wir wollen mit diesem Programm auch eine Förderlücke schließen und den Schulen vor allem dort unter die Arme greifen, wo sie ihre coronabedingten Sonderausgaben nicht schon durch andere Förderprogramm abdecken können“, sagt Eisenmann und ergänzt: „Das Geld steht zur Verfügung, es wird schnellstmöglich an die Stadt- und Landkreise verteilt, sodass diese die Mittel umgehend weiterreichen können, damit die Hilfe schnellstmöglich bei unseren Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und allen weiteren an Schulen tätigen Personen ankommt.“

Ist beispielsweise keine Förderung von Hard- und Software oder digitaler Infrastruktur mit Mitteln aus dem DigitalPakt möglich, so kann das neue Förderprogramm an dieser Stelle ansetzen. Halten die Schulen Investitionen in Geräte oder Anlagen für erforderlich, die das regelmäßige Lüften in den Klassenräumen unterstützen oder einen ausreichenden Luftaustausch sicherstellen, so ist dies ebenfalls möglich.

Weitere Informationen

Alles rund um weitere Maßnahmen und Förderprogramme im Kampf gegen das Corona-Virus finden Sie auf unserer Website unter www.km-bw.de, die wir stets aktualisieren.

Förderrichtlinie des Kultusministeriums zur Verwendung der Haushaltsmittel Zukunftsland BW - Stärker aus der Krise („Unterstützung für Schulen“)

Zum Kurzinterview mit zwei Lehrkräften zum Thema CO2-Ampeln im Speziellen und Corona in der Schule im Allgemeinen geht’s hier.

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