Schule
  • 05.06.2020

Anmeldezahlen für weiterführende Schulen im Schuljahr 2020/21

Zwei Kinder strecken im Unterricht die Finger und melden sich.

Zum kommenden Schuljahr haben sich landesweit 84.079 Schülerinnen und Schüler an den öffentlichen Werkreal-/Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen für die Klassenstufe 5 angemeldet. Damit steigen die Anmeldezahlen in der Summe wieder leicht an. „Alle Schularten erfreuen sich großer Beliebtheit. Das zeigen die weiterhin konstanten Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen“, sagt Kultusministerin Eisenmann.

An den öffentlichen Werkreal-/Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen haben sich landesweit 84.079 (2019: 83.606, 2018: 84.637) Schülerinnen und Schüler für die Klassenstufe 5 zum kommenden Schuljahr 2020/21 angemeldet. Damit steigen die Anmeldezahlen in der Summe – wie auch zum Schuljahr 2018/19 – wieder leicht an. Bezogen auf die einzelnen Schularten bleiben die Zahlen insgesamt auf hohem Niveau stabil.

Für das kommende Schuljahr haben sich 5.172 (2019: 5.205, 2018: 5.074) Schülerinnen und Schüler an einer Haupt-/Werkrealschule angemeldet. Damit werden 6,2 Prozent der Schülerinnen und Schüler an diese Schulart wechseln (2019: 6,2 Prozent, 2018: 6 Prozent). „Die Anmeldenzahlen bei den Haupt- und Werkrealschulen sind weiterhin auf einem konstanten Niveau. Das freut mich, denn diese Schulart bietet gute Anschlüsse über weitere Bildungsgänge im beruflichen Schulsystem, aber auch direkt in eine Ausbildung“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Bei den Realschulen lässt sich im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Zunahme der Anmeldezahlen konstatieren. 29.905 Schülerinnen und Schüler haben sich für eine Realschule entschieden. Im Vorjahr waren es 29.771 und 30.524 im Jahr 2018. Der Anteil der Realschulanmeldungen an den Gesamtanmeldungen bleibt nahezu unverändert: 35,6 Prozent (2019: 35,6 Prozent, 2018: 36,1 Prozent) aller Schülerinnen und Schüler wechseln auf eine Realschule.

Ein leichter Rückgang der Anmeldezahlen ist bei den Gymnasien im Land zu vermelden. Zum kommenden Schuljahr werden 35.818 Schülerinnen und Schüler an ein Gymnasium wechseln, 2019 waren es 36.117 (2018: 36.303). Trotzdem bleibt der Anteil der Gymnasiasten auch in diesem Schuljahr hoch: Mit 42,6 Prozent (2019: 43,2 Prozent, 2018: 42,9 Prozent) bleibt das Gymnasium nach wie vor die meistgewählte Schulart in Baden-Württemberg.

An eine Gemeinschaftsschule wechseln zum kommenden Schuljahr 13.184 Schülerinnen und Schüler. Betrachtet man die Vorjahre – 2019: 12.513 und 2018: 12.736 – ist damit eine leichte Zunahme zu verzeichnen. In Relation zu den Anmeldezahlen der anderen Schularten haben sich damit zum neuen Schuljahr 15,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler im Land bei dieser Schulart angemeldet, 2019 waren es 15 Prozent und 2018 15,1 Prozent.

„Alle Schularten haben einen berechtigen Platz in unserer Bildungslandschaft. Das zeigen die weiterhin konstanten Anmeldezahlen an den Gymnasien, Realschulen und Gemeinschaftsschulen, die sich auch zum neuen Schuljahr großer Beliebtheit erfreuen“, so Eisenmann.

Hinweis: Die vorliegenden Zahlen zum Schuljahr 2020/21 beruhen auf einer Prognose und sind damit vorläufig. Die endgültigen Zahlen zu den Übergängen auf die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2020/21 werden mit der amtlichen Schulstatistik vorliegen.

Schülerzahlprognose an öffentlichen Werkreal-/Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen in Klassenstufe 5 (PDF)

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