3 Fragen 3 Antworten
  • 11.09.2019

3 Fragen 3 Antworten mit der Ministerin. Diesmal: Start ins neue Schuljahr

Kultusministerin Eisenmann (Foto: © KM)

Zum Start ins neue Schuljahr 2019/20 haben wir mit Ministerin Eisenmann gesprochen und ihr wieder 3 Fragen gestellt. Für Schüler, Eltern und Lehrer gelten ab heute zahlreiche Neuerungen. 

Der Schulgong klingt von heute an wieder in den Ohren von mehr als einer Million Schülern in Baden-Württemberg. Anlass also, mit der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann über den Start ins neue Schuljahr zu sprechen. Frau Eisenmann, die Sommerferien sind zu Ende, Pauken steht nun wieder an der Tagesordnung…

Eisenmann: …wobei Schule nicht nur Pauken bedeutet. Dort haben unsere Schülerinnen und Schüler auch viel Spaß, sie lernen neue Menschen und viele neue spannende Dinge kennen. Ich denke da gerade auch an die vielen Kinder, die heute offiziell erstmals den Schulranzen packen und sicher ganz aufgeregt auf den neuen Lebensabschnitt warten. Natürlich sind Lernen und Prüfungen wichtige Bestandteile, aber Schule ist so viel mehr…

…wie auch das Engagement der Schulleitungen sowie der Lehrerinnen und Lehrer zeigt. Auf diese warten im Schuljahr 2019/20 wieder Neuerungen. Können Sie einige skizzieren?

Eisenmann: Zunächst einmal möchte ich bei diesem Punkt meinen großen Dank an alle Lehrkräfte und Schulleiter aussprechen, die jeden Tag ihr Bestes geben, um die Qualität und die Leistungsfähigkeit im baden-württembergischen Schulsystem immer weiter zu verbessern. Ihre Rückmeldungen waren auch eine Grundlage für die anstehenden Neuerungen wie die neue gymnasiale Oberstufe. Die Schüler können ihre Kurs- und Prüfungsfächer nun zum Beispiel flexibler wählen. Zudem haben sie mehr Zeit für die Fächer, die sie besonders interessieren. Wir stärken auch die Realschulen, indem wir den Lehrern dort mehr Zeit geben, ihre Schüler noch besser entsprechend deren Fähigkeiten zu fördern. Wir bauen die Fächer Ethik sowie Informatik aus und reagieren damit auf gesellschaftliche Entwicklungen. Und wir legen beispielsweise auch weiterhin großen Wert auf die Basiskompetenzen Lesen, Schreiben, Rechnen. Die Liste ist lang.

Sie gehen erstmals nicht nur als Kultusministerin, sondern auch als Spitzenkandidaten Ihrer Partei in ein Schuljahr. Müssen sich die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schülerinnen und Schüler Sorgen machen, dass Sie sie nun vernachlässigen?

Eisenmann: Nein, diese Sorge ist grundlos. Meine Funktion als Fachministerin ändert sich ja nicht, und als Koordinatorin der CDU-Seite werde ich auch die anderen Themen im Blick haben. Das kann ich sehr wohl trennen, und das kriegt man auch beides gut hin. Ich kann jedenfalls versprechen: Man wird im Schuljahr wieder merken, dass ich mich für meine Lehrer und Schüler mit der notwendigen Durchsetzungskraft einsetze. Nun wünsche ich aber erst einmal einen guten Schulstart – und den Schülerinnen und Schülern möchte ich noch mitgeben: Bleibt neugierig.

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