Islamischer Religionsunterricht
  • 25.07.2019

Islamischer Religionsunterricht: Vertrag unterzeichnet

Kulturstaatssekretär Volker Schebesta und Vertreter der islamischen Verbände ha-ben den Vertrag zur Fortsetzung des islamischen Religionsunterrichts unterzeichnet. (Foto: © KM)

Die Landesregierung und der Landesverband der Islamischen Kulturzentren Baden-Württemberg sowie die Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland haben den Vertrag über die Fortführung des islamischen Religionsunterrichts sunnitischer Prägung unterzeichnet.   

Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Volker Schebesta MdL, und Yavuz Kazanc, Vorsitzender des Landesverbands der Islamischen Kulturzentren Baden-Württemberg e.V. sowie Ishak Alešević, Vertreter der Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland - Zentralrat e.V., haben heute den Vertrag zwischen dem Land und den beiden Verbänden über die Fortführung des islamischen Religionsunterrichts sunnitischer Prägung unterzeichnet.

Staatssekretär Schebesta betonte die Bedeutung des Religionsunterrichts für die religiöse Bildung muslimischer Schülerinnen und Schüler und auch für den Austausch zwischen den Religionen. „Der Religionsunterricht ermöglicht, dass die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für die eigene auch für andere Religionen entwickeln. Das ist ein wichtiger Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagte Schebesta.

Mit dem Stiftungsmodell stellen das Land und die Verbände den islamischen Religionsunterricht sunnitischer Prägung für die nächsten Jahre auf eine tragfähige Grundlage. Kultusstaatssekretär Schebesta dankte dem Landesverband der Islamischen Kulturzentren Baden-Württemberg und der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland für deren konstruktive Mitwirkung und die Bereitschaft, das Stiftungsmodell gemeinsam mit dem Land zu tragen. Die Stiftung Sunnitischer Schulrat wird zum nächsten Schuljahr die Zuständigkeit für den Religionsunterricht übernehmen.

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