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Schulbesuchsreihe

„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in  Esslingen und  Nürtingen

  • An der Waisenhofgrundschule in Esslingen machte sich die Ministerin ein Bild vom klassenübergreifenden Konzept der Sprachförderung.

  • In einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region ging es um das Mitwirken von Schülern am Schulleben, um digitale Bildung und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien.

  • An der Geschwister-Scholl-Realschule Nürtingen besuchte die Ministerin eine Ausstellung der Klassenstufe 6 im Fach Deutsch und das Schülercafe.

  • Im Elternforum tauschte sich die Ministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Region über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

  • Den Abschluss des Tages bildete eine Ansprache von Kultusministerin Eisenmann und eine Diskussionsrunde mit Schulleiterinnen und Schulleitern sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte aus dem Landkreis Esslingen.


Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulen im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Am 19. März war die Ministerin in Esslingen und Nürtingen, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit allen am Schulleben Beteiligten ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin begann am Vormittag mit einem Besuch der Waisenhofschule in Esslingen am Neckar. Die Schule liegt im Herzen Esslingens und wird von Schülerinnen und Schülern aus über 25 Nationen besucht. Sie ist Ganztagsschule mit einem rhythmisierten Tagesablauf und bietet mit unterschiedlichen Kooperationspartnern wie zum Beispiel der Stadt Esslingen ein breites Ganztagsangebot. Bei einem Rundgang stellte Schulleiterin Eva Quantius-Kohl der Kultusministerin das Profil der Schule vor. Dieses zeichnet sich beispielsweise durch das Projekt „Unsere ganze Schule singt“ oder einem Theater- und Trommelprojekt aus. Die Ministerin besuchte eine Unterrichtssequenz der Jahrgangsstufe 3 und eine jahrgangsübergreifende Vorbereitungsklasse. Dabei machte sie sich ein Bild vom klassenübergreifenden Konzept der Sprachförderung an der Grundschule. Mit der anschließenden Übergabe einer „Hirnforscher-Box“ durch Dr. Alexander Lehmann an Eisenmann startete im Rahmen des KLASSENTREFFENS das Projekt „Wir sind Hirnforscher“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Das Projekt wird künftig allen Grundschulen im Land angeboten und soll Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 3 und 4 das Gehirn als Schaltzentrale unseres Köpers greifbar machen. Im Anschluss führte die Ministerin ein Gespräch mit der Schulleitung und Lehrkräften des Kollegiums unter anderem über Ganztagsangebote und das Thema Sprachförderung.

Nach ihrem Besuch an der Grundschule sprach Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region über das Mitwirken von Schülern am Schulleben, über digitale Bildung und die Ergebnisse von Schulleistungsstudien. Anschließend traf Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter Landtagsabgeordnete sowie Oberbürgermeister und Bürgermeister aus dem Landkreis Esslingen, um sich bei einem gemeinsamen Arbeitsessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besuchte Kultusministerin Eisenmann die Geschwister-Scholl-Realschule Nürtingen. Schulleiter Stefan Schubert zeigte der Ministerin bei einem Rundgang die Besonderheiten der Schule. Die Schule teilt sich das Gebäude und den Campus mit der Neckar-Realschule und bietet mit dieser ein gemeinsames Ganztagsangebot an. Neben verschiedenen Projekten im Bereich Kunst und Deutsch zeichnet sich die Geschwister-Scholl-Realschule auch durch ihr musisches Profil aus. Auf dem Rundgang besuchte die Ministerin eine Ausstellung der Klassenstufe 6 im Fach Deutsch und das Schülercafe, das ein wichtiger Bestandteil des Ganztagskonzepts ist. Auch die Integration der Vorbereitungsklasse in den Schulalltag gehört zu den Schwerpunkten der Arbeit an der Realschule. Bei einer anschließenden Gesprächsrunde mit Lehrerinnen und Lehrern sowie der Schulleitung der Schule ging es um Herausforderungen bei der Digitalisierung, Entlastungsmöglichkeiten für Lehrkräfte und Schulleitung sowie den Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule.

Danach tauschte sich die Kultusministerin mit den Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und den Elternbeiratsvorsitzenden aus der Region im Rahmen eines Elternforums über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit rund 100 Schulleiterinnen und Schulleitern aus dem Landkreis Esslingen sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte. Nach einer Begrüßung durch einen Vetreter der Stadt Nürtingen, hat die Kultusministerin ihre Eindrücke des Tages zusammengefasst und einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik geworfen. In der anschließenden moderierten Diskussionsrunde hatte das Publikum die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin am Regierungspräsidium Stuttgart, und Dr. Corina Schimitzek, Amtsleiterin des Staatlichen Schulamts Nürtingen, beantwortet hat.

Weitere Informationen zu „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.

Der nächste Besuch führt die Ministerin am 18. April 2018 nach Sigmaringen und Balingen.

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