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Schulbesuchsreihe

„KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ in  Bruchsal und Karlsruhe

  • Kultusministerin Eisenmann bei ihrem Besuch an der Balthasar-Neumann-Schule Bruchsal.

  • In einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region ging es um das Mitwirken von Schülern am Schulleben, die digitale Bildung und die neue gymnasiale Oberstufe.

  • An der Rennbuckel-Realschule Karlsruhe besuchte Eisenmann unter anderem Unterrichtssituationen, in denen Tablets zum Einsatz kamen.

  • Im Elternforum tauschte sich die Ministerin mit Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden der Region über aktuelle bildungspolitische Themen aus.

  • Den Abschluss des Tages bildete eine Ansprache von Kultusministerin Eisenmann und eine Diskussionsrunde mit Schulleiterinnen und Schulleitern sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte aus dem Land- und Stadtkreis Karlsruhe.

Unter dem Titel „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“ bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann einmal im Monat Schulen im Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen. Am 11. Juni war die Ministerin in Bruchsal und Karlsruhe, um dort mit Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie den Verantwortlichen in den Kommunen und den Schulbehörden zu sprechen. Ministerin Eisenmann: „Mich interessiert, was an den Schulen vor Ort passiert. Was läuft gut, was weniger? Das möchte ich wissen, damit wir unsere Bildungspolitik an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten können. Der Austausch mit allen am Schulleben Beteiligten ist deshalb besonders wichtig für mich.“

Das Tagesprogramm der Ministerin begann am Vormittag mit einem Besuch der Balthasar-Neumann-Schulen Bruchsal (BNS). Bei einem Rundgang stellte Schulleiter Horst Schwab (Schulleiter der BNS II) das Profil der Schule vor. Die Schule ist eine Berufsschule im klassischen Sinne und bietet u.a. Bildungsgänge in den Bereichen Metall- und Fahrzeugtechnik sowie Design und Körperpflege an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der schulischen Integration von Schülerinnen und Schülern mit Fluchthintergrund. Beim Rundgang stellte der Schulleiter der Ministerin unter anderem die computerunterstützte Fertigung (CAM-Labor) im Ausbildungsbereich Fahrzeugtechnik vor. Außerdem bekam Eisenmann Einblicke in die Mode- und Designausbildung. Im Anschluss führte die Ministerin ein Gespräch mit den Schulleitungen und Lehrkräften beider Schulen unter anderem über die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements, die regionale Schulentwicklung sowie die Stärkung und Unterstützung von Schulleitungen.

Anschließend sprach Kultusministerin Eisenmann bei einem Schülerforum mit Schülersprecherinnen und Schülersprechern aus der Region über das Mitwirken von Schülern am Schulleben, über die digitale Bildung und die neue gymnasiale Oberstufe. Danach traf Eisenmann regionale politische Vertreter, darunter Landtagsabgeordnete sowie Oberbürgermeister und Bürgermeister aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe, um sich bei einem gemeinsamen Arbeitsessen über regionale bildungspolitische Themen auszutauschen.

Am Nachmittag besuchte Eisenmann die Rennbuckel-Realschule Karlsruhe. Schulleiter Ralph Gerner zeigte der Ministerin bei einem Rundgang die Besonderheiten und das pädagogische Konzept der Schule. Dabei machte sich Eisenmann ein Bild von dem Medienkonzept der Realschule und besuchte einzelne Unterrichtssituationen, in denen Tablets zum Einsatz kommen. Ergänzend zum digitalen Lernen gehören der Sport und die Berufsorientierung zu den zentralen Bausteinen des Schulprofils. In der anschließenden Gesprächsrunde mit Lehrerinnen und Lehrern sowie der Schulleitung ging es um die Umsetzung des neuen Realschulkonzepts, Rahmenbedingen bei der Digitalisierung sowie den Einsatz von Tablets im Unterricht.

Danach tauschte sich die Kultusministerin mit Vorsitzenden der Gesamtelternbeiräte und Elternbeiratsvorsitzenden aus der Region im Rahmen eines Elternforums über aktuelle bildungspolitische Themen aus.
Den Abschluss des Tages bildete eine Diskussionsrunde mit rund 180 Schulleiterinnen und Schulleitern aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe sowie den Vorsitzenden der örtlichen Personalräte. Nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Dr. Frank Mentrup, fasste die Kultusministerin ihre Eindrücke des Tages zusammen und warf einen Blick in die Zukunft der baden-württembergischen Bildungspolitik. In der anschließenden moderierten Diskussionsrunde hatten die Gäste die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die Ministerin Eisenmann gemeinsam mit Katrin Höninger, Abteilungsdirektorin am Regierungspräsidium Karlsruhe, und Elisabeth Groß, Amtsleiterin des Staatlichen Schulamts Karlsruhe, beantwortete.

Weitere Informationen zu „KLASSENTREFFEN – unterwegs in Sachen Bildung“

Seit Oktober 2016 besucht Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann unter Berücksichtigung aller Schularten die 21 Schulamtsbezirke des Landes. Mit dieser Veranstaltungsreihe verfolgt die Ministerin das Ziel, einen unmittelbaren Blick auf das baden-württembergische Schulsystem in seiner ganzen Vielfalt zu erhalten und mit allen am Schulleben Beteiligten über bildungspolitische Themen zu sprechen.
Der nächste Besuch führt die Ministerin am 24. September 2018 in den Landkreis Böblingen.

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