Schule

Regionale Schulentwicklung


Die Regelungen zur regionalen Schulentwicklung sind seit dem Schuljahr 2014/2015 in Kraft.

Mit der regionalen Schulentwicklung gibt es jetzt landesweite Standards für die Organisationsprozesse vor Ort: Vor jeder Entscheidung über die Zustimmung zu einer schulorganisatorischen Maßnahme im Sinne von § 30 SchG ist jetzt eine regionale Schulentwicklung durchzuführen. Im Verfahren werden anlassbezogen Raumschaften gebildet, die Berührten im Rahmen eines Dialog- und Beteiligungsverfahrens einbezogen und bei Dissens eine Schlichtung durchgeführt. Außerdem sind die materiellen Vorgaben zum öffentlichen Bedürfnis, insbesondere die festgesetzten Mindestschülerzahlen, zu beachten.

Dass die regionale Schulentwicklung der richtige Schritt auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Schulsystem ist, wird durch die vielfältigen positiven Rückmeldungen bestätigt.

Auch die bisher in der praktischen Umsetzung gesammelten Erfahrungen zeigen, dass sich das Verfahren bewährt hat. Die Schulträger nutzen die darin liegenden Chancen und finden in den meisten Fällen für alle akzeptable Lösungen. Dies spiegelt sich auch darin wieder, dass über 90 Prozent der Dialog- und Beteiligungsverfahren, die im Rahmen der regionalen Schulentwicklung durchgeführt wurden, mit einem Konsens unter den Berührten abgeschlossen werden konnten.

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