08.05.2014

Staatssekretärin Marion v. Wartenberg eröffnet Kooperationskonferenz zum Jugendbegleiter-Programm


Aktuelle Evaluation belegt die kontinuierlich hohe Zustimmung
 
Marion v. Wartenberg: „Das Jugendbegleiter-Programm schafft es, Schulen und außerschulische Partner miteinander zu vernetzen und lässt großen Spielraum für die Ausgestaltung vor Ort.“

Die aktuelle Evaluation belegt den anhaltenden Erfolg des Jugendbegleiter-Programms. Auch weiterhin will das Kultusministerium Schulen und externe Partner bei ihrer Zusammenarbeit unterstützen. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet die heute (8. Mai) veranstaltete Kooperationskonferenz. Sie richtet sich an alle Akteure des Jugendbegleiter-Programms; an Schulen, Verbände, Vereine, Kommunen, Verwaltung und Wirtschaft in den Regierungsbezirken Stuttgart und Tübingen. Für die Regierungsbezirke Freiburg und Karlsruhe wird am 4. Juni ebenfalls eine Kooperationskonferenz ausgerichtet.

Dabei können sich die Teilnehmer über das Jugendbegleiter-Programm informieren, über Kooperationsmöglichkeiten austauschen, Partner finden und die Unterstützungsmöglichkeiten des Kultusministeriums kennenlernen. „Das Jugendbegleiter-Programm schafft es, Schulen und außerschulische Partner miteinander zu vernetzen und lässt großen Spielraum für die Ausgestaltung vor Ort“, sagt Kultusstaatssekretärin Marion v. Wartenberg bei der Eröffnung vor rund 300 Gästen im SpOrt in Stuttgart.

Evaluation: Hohe Zustimmung beim Jugendbegleiter-Programm

Das Jugendbegleiter-Programm wird jährlich evaluiert. Die aktuelle Auswertung des Schuljahrs 2013/2014 wurde auf der heutigen Kooperationskonferenz vorgestellt. Die Evaluation dokumentiert die immer weiter wachsende Zustimmung des Programms. Fast 23.000 Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter bieten über 44.000 Stunden außerunterrichtliche Angebote und Betreuung pro Schulwoche an. „Wir freuen uns über so viel Engagement", erklärte die Staatssekretärin zu den neuen Zahlen und dankte allen Beteiligten.

Gestartet war das Programm im Jahr 2006 mit 248 Modellschulen. Mittlerweile nehmen landesweit rund 1.700 Schulen am Programm teil. Besonders erfreulich ist, dass insgesamt 96 Prozent der teilnehmenden Schulen das Programm "positiv" bis "sehr positiv" bewerten. Lediglich drei Schulen gaben ein negatives Votum. Erstmals sind in dem neuen Bericht die Daten des Schuljahres auch regional aufbereitet: Jeder Landkreis ist mit den wichtigsten Kennzahlen des Programms dargestellt.

Internetportal www.jugendbegleiter.de überarbeitet

Das Jugendbegleiter-Programm modernisiert seine Auftritte im Internet. Auf der Kooperationskonferenz wurde der Relaunch gestartet. Im neuen Design informiert die Seite übersichtlich und zielgruppengerecht. Die Evaluation, die Regionaldaten und viele weitere Informationen können auf der überarbeiteten Internetseite abgerufen werden.

Weitere Termine:

Die Akteure aus den Regierungsbezirken Karlsruhe und Freiburg treffen sich auf ihrer Kooperationskonferenz am 4. Juni 2014 im Kongresshaus Baden-Baden.

Außerdem wird jährlich ein Fachtag mit einem thematischen Schwerpunkt veranstaltet. In diesem Jahr ist dies der Fachtag "Jugendbegleiter im lokalen Bil-dungsnetzwerk" am 8. Juli 2014 im Forum Ludwigsburg.



Das Jugendbegleiter-Programm wird im Auftrag des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport von der Jugendstiftung Baden-Württemberg koordiniert und betreut. Das Kultusministerium hat das Programm 2006 mit 248 Schulen in einer Modellphase gestartet. Es befindet sich seit dem Schuljahr 2011/2012 in der Regelphase. Im laufenden Schuljahr ist die Zahl der teilnehmenden Schulen im Land auf rund 1.700 gestiegen. Ziel des Programms ist es, öffentlichen Schulen über ein Budget die Möglichkeit zu geben, außerunterrichtliche Bildungs- und Betreuungsangebote nach dem jeweiligen Bedarf einzurichten. Das Budget, das die Schulen vom Land erhalten, richtet sich nach der Zahl der wöchentlich geleisteten Jugendbegleiter-Stunden und liegt zwischen 2.500 und 7.000 Euro. Hinzu kann ein zusätzliches Budget für Kooperationen mit gemeinnützigen außerschulischen Organisationen, Vereinen, Verbänden in Höhe von 500 bis 1.500 Euro kommen.

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