Infodienst Schule 73

LITERATUR, MEDIEN

AGIEREN MIT KUNST

Eine Studie des Landesverbands Freier Theater Baden-Württemberg e.V. (LaFT)

Die Studie AGIEREN MIT KUNST untersucht Erfahrungen mit Projekten der Kulturellen Bildung. Sie wurde in Auftrag gegeben und konzipiert vom Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. (LaFT). Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Monika Grütters sowie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg unterstützen die Studie.

Ausgangspunkt der Studie war eine Tagung im Sommer 2013 im Theaterhaus Stuttgart: Dabei trafen sich Tanz-, Theaterschaffende, Kulturpädagoginnen und Kulturpädagogen aus ganz Deutschland sowie Kinder und Jugendliche aus der Region Stuttgart für zwei Tage. Sie tauschten ihre Erfahrungen mit Projekten der Kulturellen Bildung aus und hielten ihre Ergebnisse in einem Buch fest. Zusätzlich begleitete ein Filmteam die Tagung. Die daraus entstandene DVD liegt dem Buch bei. Dieses kann beispielsweise Kulturschaffenden für die eigene Fortbildung dienen und sie dabei unterstützen die eigene Praxis in einen größeren Zusammenhang einzuordnen.

Der LaFT fördert seit 2009 unterschiedliche Projekte im Bereich Kulturelle Bildung.

Buch und DVD sind kostenlos anzufordern beim

Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V.
Jägerweg 10
76532 Baden-Baden
07221 39999-11
laftbw@t-online.de
www.laft-bw.de


Aktionskalender "Fit für den Berufsstart"

Der neue Wandkalender der Jugendstiftung Baden-Württemberg bereitet Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 in zwölf abwechslungsreichen Übungen auf die eigene Bewerbung und den beruflichen Einstieg vor. Hierbei setzen sie sich mit ihren Stärken und Kompetenzen auseinander. Zudem erkunden sie, welche Berufe es gibt und welche davon zu ihnen passen. Daneben können die Kalenderblätter auch für Projekttage etwa zur Vorbereitung des ersten Praktikums oder während eines Jugendbegleiter-Angebots genutzt werden.

Der Aktionskalender ist im Rahmen des  Projekts "Qualicard – Berufsstart mit System in lokalen Bildungsnetzwerken" der Jugendstiftung Baden-Württemberg entstanden, gefördert durch das Bundesprogramm "XENOS – Integration und Vielfalt" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und durch den Europäischen Sozialfonds.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.qualipass.info/berufsstart-mit-system.

Der Aktionskalender kann ab sofort über den Shop der Jugendstiftung kostenlos bestellt werden: www.jugendstiftung.de/index.php?id=86&tx_commerce_pi1%5BshowUid%5D=68&tx_commerce_pi1%5BcatUid%5D=23&cHash=e01bdf207dbac470d10e829aada46f99


Infoportal www.gefahrstoffe-schule-bw.de

Das Infoportal informiert die Lehrkräfte aller Schularten über die aktuellen Richtlinien und Verordnungen, die den Bereich Gefahrstoffmanagement an Schulen betreffen. Neben den Informationen bietet das Portal auch die Möglichkeit, die gesetzlich vorgeschriebenen Dokumente, wie zum Beispiel Betriebsanleitungen oder Dokumentationen für Gefährdungsbeurteilungen, als Vorlage herunterzuladen. Weiterhin unterstützen verschiedene Checklisten bei der Führung und Organisation von naturwissenschaftlichen Sammlungen.

Aufgrund der Änderungen in der Gefahrstoffverordnung war und ist es nötig, die Lehrkräfte möglichst schnell und aktuell über Änderungen zu informieren. Zukünftig soll das Portal noch weitere Dokumente und Hilfestellungen bieten, die das Gefahrstoffmanagement an Schulen erleichtert.

Die Inhalte des Portals sind mit den relevanten Seiten des Kultusportals (www.arbeitsschutz-schule-bw.de/), des Landesinstituts für Schulentwicklung und der Unfallkasse verlinkt und vernetzt.

Angedacht ist eine Ausweitung auf alle Bereich des Arbeitsschutzes beziehungsweise der Sicherheit im naturwissenschaftlich technischen Unterricht, so dass Lehrkräfte auch bei Umsetzung der Biostoffverordnung, der Strahlenschutzverordnung oder auch beim Umgang mit Maschinen oder elektrischer Energie Hilfe und Unterstützung finden.

www.gefahrstoffe-schule-bw.de


Kritik an Vorgehen von Facebook

Facebook im Jahr 2012 fast 700 000 seiner Nutzer für eine Studie bewusst manipuliert. Posts von Freunden der Nutzerinnen und Nutzer wurden vorgefiltert und verändert, einem Teil der Facebook-Mitglieder wurden "negative" Einträge und dem anderen Teil "positive" Einträge gepostet. Facebook – Auftraggeber der Studie – wollte herausfinden, wie die User reagieren, ob sie beispielsweise die "negative" oder "positive" Stimmung weitergeben und selbst entsprechende Einträge bei anderen platzieren. Tatsächlich zeigten sich User mit häufigen positiven Einträgen selbst positiver in ihren Facebook-Äußerungen, während die mit negativen Posts auch selbst eher negativ schrieben. Mehr dazu auf dem medienpädagogischen Portal des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ).

www.lmz-bw.de/medienbildung/aktuelles/mediaculture-blog/blogeinzelansicht/2014/facebook-will-in-die-gehirne-eindringen.html

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