Schulartübergreifend

Qualitätskonzept für das Bildungssystem Baden-Württembergs


Verschiedene Bildungsstudien und Leistungsvergleiche zeigen den Handlungsbedarf bei der Qualitätsverbesserung von Unterricht und Schule in Baden-Württemberg. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann hat daher im Sommer 2017 ein Qualitätskonzept vorgestellt, das die Weichen für eine konsequente Orientierung an Qualität und Leistungsfähigkeit im baden-württembergischen Schulwesen stellen soll.

Das Konzept ist das Ergebnis zahlreicher Analysen, Gespräche und Diskussionen mit Schulpraktikern, Bildungsforschern, Verbänden, Fachleuten aus anderen Bundesländern, Vertretern der Schulverwaltung und Beratungsgremien – sowie zahlreicher öffentlicher und interner Veranstaltungen. Als eine Schwachstelle des baden-württembergischen Bildungssystems wurden hierbei die starke Zersplitterung der Verantwortlichkeiten und die unzureichende Qualität der Lehrerfortbildung benannt. Darüber hinaus haben Schulpraktiker und Experten aus der Bildungsforschung einhellig kritisiert, dass es bislang kein abgestimmtes und professionelles Bildungsmonitoring und keine datengestützte Schulentwicklung in Baden-Württemberg gibt.

Mit dem Qualitätskonzept sollen klarere konzeptionelle Vorgaben und Strukturen geschaffen sowie Zuständigkeiten gebündelt und geschärft werden. Darüber hinaus sollen die Weichenstellungen für eine systematische datengestützte Qualitätsentwicklung auf allen Ebenen des Bildungssystems – vom KM bis hin zu den Schulen – vorgenommen werden.

Zentrale Bestandteile des Qualitätskonzepts

Umsetzung des Qualitätskonzepts: Arbeits- und Projektgruppen

Zeitplan und weiteres Vorgehen

Wissenschaftlicher Beirat

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