Jugend

Kooperationen im schulischen Umfeld


Die Kooperation der Schulen mit Trägern der außerschulischen Jugendbildung und Organisationen der Jugendarbeit ist in den Bildungsplänen verankert und ein wichtiger Aspekt der Schulentwicklung. Die Gesellschaft muss innerhalb der Schule abgebildet werden, um die reale Lebenswelt auf die Kinder und Jugendlichen übertragen zu können. Die Bildungspläne setzen dabei auf die Zusammenarbeit der Schulen mit Vereinen, Verbänden und Organisationen.

Ansprechpartner Kooperation im schulischen Umfeld

Um Schulen bei der Suche nach Kooperationspartnern zu unterstützen, stehen an den 21 Staatlichen Schulämtern in Baden-Württemberg die Ansprechpartner Kooperation im schulischen Umfeld zur Verfügung.

Diese "AP KOOP" informieren die Schulen und Lehrkräfte vor Ort (alle Schulformen und Schultypen) über Kooperationsmöglichkeiten mit außerschulischen Partnern, insbesondere Vereine, Verbände und Organisationen. Darüber hinaus beraten sie Schulen in Kooperationsangelegenheiten, initiieren Projekte und vernetzen die Schulen untereinander.

Den zuständigen Ansprechpartner erfragen Sie bitte bei Ihrem zuständigen Staatlichen Schulamt unter Schulaemter Baden-Württemberg oder per E-Mail:

E-Mails an die Schulämter

Ansprechpartner für Kooperationen in anderen Bereichen

Sport

An jedem Staatlichen Schulamt gibt es ein "Regionalteam Sport". Dies ist u.a. zuständig für die Beratung von Schulen auf dem Weg in den Ganztag, die Kooperation von Schule und Verein und die sport- und bewegungsfreundliche Schule. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der jeweiligen Staatlichen Schulämter Baden-Württemberg.

Kunst, Kultur und Musik

Kulturagenten für kreative Schulen:

In Baden-Württemberg gibt es in zehn Städten Netzwerke von Kultur & Schule, die von hauptamtlichen Kulturagenten betreut werden. Ein Agent betreut drei und mehr Schulen. Die Koordinierung der Agenten erfolgt durch ein Landesbüro bei der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung.

Schulkulturelle Angelegenheiten

Schulkulturelle Angelegenheiten am Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik

Kooperationsbeauftragte Musikverbände:

Das Kultusministerium hat als Verbindung zu den zehn Verbänden der Amateurmusik Kooperationsbeauftragte berufen. Sie sind Schnittstelle zwischen Schulen und Musikvereinen und bieten Beratung für Kooperations-Interessierte. Zusätzlich findet ein jährliches Konzert "Wir singen/musizieren gemeinsam" mit vorgeschalteter Informationsveranstaltung statt. Die musikalische Dauerkooperationen Schule-Verein gibt es seit 2002.

Weiterführende Links:

Kulturagenten-Programm
Schulmusik online

Landesarbeitsstelle Kooperation und Arbeitsstellen Kooperation

Die Aufgaben der Landesarbeitsstelle und der Arbeitsstellen Kooperation beruhen auf der Verwaltungsvorschrift "Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen". Die Aufgaben ergeben sich jeweils im Zusammenhang mit der Organisation und Ausgestaltung der schulischen Bildung für die in der Verwaltungsvorschrift genannten jungen Menschen. Die Arbeitsstellen fördern die Zusammenarbeit zwischen den Sonderpädagogischen Bildung- und Beratungszentren und den allgemeinen Schulen sowie den am Bildungs- und Erziehungsprozess beteiligten außerschulischen Partnern.

In enger Abstimmung mit den Staatlichen Schulämtern informieren und beraten die Arbeitsstellen Kooperation allgemein, aber auch themen- und zielgruppenspezifisch zu den Themenfeldern:

  • Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf,
  • kooperative Organisationsformen des gemeinsamen Lernens,
  • inklusive Bildungsangebote, Begegnungsmaßnahmen,
  • regionale Unterstützungskompendien.

Arbeitsstellen Kooperation bei den Staatlichen Schulämtern

Schule/Wirtschaft und Berufsorientierung

Zur Unterstützung der Schulen bei der Gestaltung und Weiterentwicklung von Bildungspartnerschaften sowie der Kooperation mit Unternehmen und Institutionen im Rahmen der beruflichen Orientierung stehen den Schulen an allen Staatlichen Schulämtern und Regierungspräsidien Ansprechpersonen SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg zur Verfügung.

Die Ansprechpersonen unterstützen die Aktivitäten der regionalen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT und initiieren Projekte und Maßnahmen. Sie sind Ansprechpartner für die Agenturen für Arbeit, Unternehmen, Kammern, Verbände und Mitglieder in den regionalen Steuergruppen zur Beruflichen Orientierung, dem Aufbau von Bildungspartnerschaften und weiteren Gremien. Sie sind auch über die Schulaufsichtsbeamten mit der Querschnittsaufgabe Berufliche Orientierung zu erreichen.

Bildungsakteure / Bildungsregionen

Das "Landesprogramm Bildungsregionen" hat das Ziel, in staatlich-kommunalen Verantwortungsgemeinschaften Entscheidungen und Handlungsschwerpunkte für Bildungsfragen und Bildungsangebote systematisch zu treffen und umzusetzen; diesem Ziel dienen jeweils die regionale Steuergruppe und das regionale Bildungsbüro. Neben Schulen übernehmen auch Kindergärten, Vereine, Kirchen, Musikschulen, Jugendhäuser, Volkshochschulen und viele weitere Einrichtungen die Verantwortung für die Bildungsangebote in einer Region. Eine Bildungsregion ist deckungsgleich mit dem Gebiet eines Stadt- bzw. Landkreises. Bisher sind 26 Stadt- bzw. Landkreise beteiligt, weitere können einsteigen. Ziele und Grundsätze wurden in der "Bekanntmachung zum Landesprogramm Bildungsregionen" im Amtsblatt "Kultus und Unterricht" vom 15. Juli 2013 veröffentlicht.

Kooperative Berufsorientierung

Die sogenannten KooBo-Beauftragten bewerben, beraten und begleiten die Projektschulen bei der Umsetzung des Projekts. Sie sind für die Auswahl der Schulen zur Teilnahme am Projekt zuständig. Sie sind verantwortlich für die beauftragten Projektträger und Fragen der Kooperationspartner (Betriebe, Hochschulen, andere Schularten). Sie bieten Qualitätszirkel für die Beteiligten an und erfassen das Projekt zahlenmäßig. Sie erledigen auch Aufgaben, die aufgrund der Förderung durch ESF und der Regionaldirektion notwendig sind. Ein Teil der KooBO-Beauftragten kommt aus dem Kreis der Ansprechpartner Schule-Wirtschaft um Synergieeffekte zu erzielen.

Regionales Übergangsmanagement in den Modellregionen zum neuen Übergangssystem

Für die Modellregionen Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Stadt Mannheim, Stadt Weinheim, Stadt Freiburg, Stadt Heilbronn, Stadt Karlsruhe, Stadt Pforzheim/Enzkreis, Zollernalbkreis des neuen Übergangssystem Schule - Beruf wurden an den Staatlichen Schulämtern Ansprechpersonen installiert, die mit den allgemein bildenden weiterführenden Schulen in Kooperation mit außerschulischen Partnern regionale Strategien zur Optimierung der beruflichen Orientierung initiieren und entwickeln.

Modellregion

Ansprechpartner am Schulamt

Ostalbkreis

Göppingen

Rems-Murr-Kreis

Backnang

Stadt Mannheim

Mannheim

Stadt Weinheim

Mannheim

Stadt Freiburg

Freiburg

Stadt Heilbronn

Heilbronn

Stadt Karlsruhe

Karlsruhe

Stadt Pforzheim/ Enzkreis

Pforzheim

Zollernalbkreis

Albstadt



Weiterführende Links

Übergang Schule-Beruf Baden-Württemberg
Übergang Schule-Beruf Baden-Württemberg / Modellregionen

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